Remis gegen Celle / Leilo: „So etwas darf nicht passieren – einfach nur Dummheit“ / Halinger, Temp, Burford treffen

Verdens Arroganz wird bitter bestraft – 3:3 nach 3:1-Führung

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Traf für Verden: Mirco Temp (vorne), der sich hier gegen Celles Steven Neumann durchsetzte. Am Ende hieß es 3:3.

Kreis-Verden - Von Jürgen Honebein. VerdenKreis-Verden - Von Jürgen Honebein. Der FC Verden 04 verteilte in der Fußball-Landesliga gegen den TuS Celle FC in den letzten zwei Minuten Gastgeschenke und musste sich am Sonntag trotz eines schon sicher geglaubten Sieges mit einem 3:3 (1:1) begnügen. Zwei Minuten vor Ultimo lagen die Gäste 1:3 zurück – nichts sprach dafür, dass sie sich noch einmal aufbäumen könnten. Leichtsinn in der Verdener Abwehr führte jedoch dazu, dass der TuS noch zum 3:3 kam.

FC-Trainer Ziad Leilo war stocksauer: „So etwas darf nicht passieren. Wir haben in der Schlussphase arrogant gespielt und sind dafür bestraft worden. Ein Match dauert nun einmal 90 und oft noch ein paar Minuten mehr.“ Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Gäste nach der ersten Hälfte durchaus 4:1 hätten führen können. Die Verdener Abwehr war in dieser Phase nur selten im Bilde und ließ die Angreifer immer wieder ziehen. Nach 15 Minuten gingen die Gäste 1:0 in Führung, als Marco Wahlers ausrutschte, der Ex-Verdener Sören Radeke freie Bahn hatte und Torhüter Lucas Mensing keine Chance ließ. In der Folge war es allein Mensing zuzuschreiben, dass Celle nicht höher in Front ging. Mehrmals rettete er in höchster Not gegen Kai Broschinski, Oguzhan Cay und Radeke. Dass es zur Halbzeit 1:1 stand, war Alexander Halinger zu verdanken, der nach Flanke von Stefan Younis unhaltbar für den 46-jährigen Torhüter Eike Mach volley ins Eck traf. Zu Beginn der zweiten Halbzeit besaß der TuS zwar erneut die erste Chance durch Cay, doch danach nahm der Gastgeber immer mehr das Heft in die Hand und kam zu klaren Torchancen durch Achmed Turgay (54.) und Mirco Temp (59.), die jedoch Eike Mach vereitelte. Mit der Einwechslung von Alexander Arnhold für Carsten Kruska kam noch mehr Druck ins Spiel. Nach Vorarbeit von Turgay traf eine halbe Stunde vor Abpfiff Temp zum 2:1. Auch beim 3:1 wenige Minuten später leistete Turgay über die rechte Seite die Vorarbeit, Steen Burford musste den Ball nur noch über die Linie schieben.

Danach hatte Verden die Partie sicher im Griff, versäumtes es aber weitere Treffer nachzulegen. In der Schlussphase kam Celle dann tatsächlich noch zu zwei Toren nach individuellen Fehlern in der FC-Abwehr. Beide Male hieß Torschütze Cay, der in der 89. und 90. Minute zum 3:3 traf und seiner Elf einen Punkt rettete. „Wer so leichtsinnig in der Abwehr agiert, wird in der Landesliga bestraft. Das war einfach nur Dummheit“, ärgerte sich Leilo.

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