Verdenerin stark bei Crosstriathlon in Zittau

Reker holt Bronze bei Deutscher Meisterschaft

Die Verdener Sportlerin Monika Reker wurde im sächsischen Zittau bei den Deutschen Crosstriathlon-Meisterschaften Dritte.

Verden - Die Verdener Sportlerin Monika Reker war im sächsischen Zittau bei den Deutschen Crosstriathlon-Meisterschaften erfolgreich unterwegs. Über die Distanz von 1,5 km Schwimmen, 36 km mit dem Mountainbike und 9 km Crosslauf wurde Reker in der Altersklasse W40 Dritte und sicherte sich die Bronzemedaille.

Im Rahmen der X-Terra Germany Tour war Reker nach Zeulenroda in Zittau gestartet, wo zugleich die deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon ausgetragen wurden. „Eigentlich wollte ich mir nur den zweiten Platz meiner Altersklasse in der X-Terra-Gesamtwertung sichern und das Rennen als gutes Training für meine erste Mitteldistanz beim Ironman 70.3 auf Rügen nutzen. Mit einer Medaille bei der DM hatte ich überhaupt nicht gerechnet“, so die Verdenerin. Ein Grund auch, warum Reker nicht bei der Siegerehrung anwesend war und die DTU die Medaille per Post nachschickte.

In der Nacht vor der Meisterschaft hatte es im Zittauer Gebirge stark geregnet und die Bodenverhältnisse wurden für die Athleten extrem. Reker, die erst im September letzten Jahres einen zweiten Schlüsselbeinbruch erlitt und beim ersten Bruch im Jahr 2013 einen schweren Knocheninfekt, schwimmt seitdem mit Einschränkungen im linken Arm. Die Schwimmstrecke konnte sie dennoch im Mittelfeld der Konkurrenz absolvieren. Auf dem Rad verlor sie Zeit durch extreme Abfahrten und Anstiege, die teilweise nicht fahrbar waren.

„Ein Jahr Training investiert“

„Ich wollte kein Risiko eingehen mir eine erneute Verletzung zuzuziehen. Ich habe ein Jahr Training investiert, um demnächst meine 70.3- Pläne zu verwirklichen, die mir ehrlich gesagt wichtiger sind.“ Nach 2:55 Stunden beendete sie das Radfahren und hatte zusätzlich Pech im Wechsel. Reker: „Ein anderer Starter hatte mir sein Bike auf meinen Platz geworfen, ich kam nicht an meine Sachen. Auch dadurch verlor ich noch einmal erheblich Zeit!“ Den neun Kilometer schweren Traillauf über Treppen und Hindernisse absolvierte sie jedoch problemlos und konnte noch diverse Starter überholen. Nach 4:28 Stunden erreichte sie das Ziel und konnte sich in der O-See Challenge den 29. Platz overall und den sechsten ihrer AK sichern.

Im Rahmen der Deutschen Crosstriathlonmeisterschaft reichte es für eine Bronzemedaille sowie eine Top Ten- Platzierung und den zweiten Platz ihrer AK der X-Terra Germany Tour. „Mit nur zwei Starts in dieser Serie ohne spezielle Vorbereitung und einem völlig anderen Trainingsschwerpunkt ein tolles Ergebnis“, freute sich Reker.

Am 10. September wird sie nun ihren ersten Ironman 70.3 bestreiten, dann aber auf Asphalt und nicht im Gelände.

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