Überzeugende Leistungen bei den „Löwen Classics“ in Braunschweig

Reiten: Alexa Stais und Harm Lahde mit Top-Platzierungen

Harm Lahde

Verden - Bei den „Löwen Classics“ in Braunschweig, einem internationalen Reitturnier, zeigten Alexa Stais (Morsum), Julie Mynou Diederichsmeier, Mylene Diederichsmeier und Harm Lahde (alle RV Aller-Weser) etliche Klasse-Leistungen.

Die erst 21-jährige Südafrikanerin Alexa Stais, die seit zwei Jahren für den Turnierstall des Morsumers Hilmar Meyer reitet, belegte im „Großen Preis“, eine mit insgesamt 42.000 Euro dotierte Springprüfung in zwei Umläufen mit Hindernissen bis zu 1,55 Meter Höhe, auf dem erst neunjährigen Wallach Quintano strafpunktfrei in 37,28 Sekunden den vierten Platz. Es gewann der Belgier Gilles Dunon auf dem 13-jährigen Hengst Fou de Toi vd Keihoeve (0/35,36) vor dem Niederländer Robert Vos auf Carat (0/36,13) und dem Ahlhorner Rolf Mohrmann auf Samba de Janeiro (0/36,54). Der vierte Platz war noch mit knapp 6300 Euro dotiert. Es war einer ihrer der größten Erfolge der Amazone in Deutschland.

Im Finale der Youngster Tour, eine internationale Zwei-Phasen-Springprüfung für sieben- und achtjährige Pferde mit Hindernissen bis zu einer Höhe von 1,40 m, sah es lange nach einem Sieg für den Varster Harm Lahde auf dem siebenjährigen Hengst Oak Grove’s Darshan (0/34,41) aus, doch als einer der letzten Reiter schnappte ihm Jörg Kreutzmann (Trittau) auf dem achtjährigen Wallach Chepman (0/33,97) den Sieg noch weg. Platz drei ging an den Iren Cameron Hanley auf Shuttle (0/34,47), Vierte wurde Alexa Stais auf dem siebenjährigen Wallach Dynamit Nobel KW (0/35,06).

In der ersten Qualifikationsprüfung der Youngster Tour, eine internationale Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit, war Alexa Stais auf Dynamit Nobel Kw (0/52,68) Zweite geworden. Auch hier ging der Sieg an Jörg Kreutzmann auf Chepmen (0/51,78). Harm Lahde blieb auf Oak Grove’s Darshan (0/55,93) ebenfalls fehlerfrei, doch reichte seine Zeit nur zu Platz neun. In einer weiteren internationalen Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1,45 m) wurde Lahde auf der zehnjährigen Stute Oak Grove’s Flickering Star strafpunktfrei in 54,07 Sekunden Dritter hinter dem Sieger Andrew Kocher (USA) auf Quarto Mali (0/53,04) und Lars Nieberg (Wolbeck) auf Nabab de Revel (0/53,71).

Im Finale des „Deutschen Hallenchampionats der Landesmeister“ belegte Lahde auf dem zehnjährigen Wallach Oak Grove’s Vogelfrei mit einem Zeitfehler den vierten Platz und verfehlte denkbar knapp das Finale der besten drei Reiter. Deutscher Meister wurde schließlich aus dem Landesverband Westfalen Martin Fink auf der neunjährigen Stute Corona. Mylene Diederichsmeier belegte im Finale auf der zehnjährigen Stute Cassis mit zwölf Punkten den elften Platz. In der ersten Wertungsprüfung war Lahde auf Oak Grove’s Vogelfrei (0/59,23) Dritter geworden.

In der zweiten Wertungsprüfung, einer Drei-Sterne-Springprüfung der Kl. S., wurde der 31-jährige Varster auf Oak Grove’s Vogelfrei (1/64,10) Vierter und Mylene Diederichsmeier auf Cassis (4/62,20) Achte. In einer nationalen Springprüfung Kl. S* blieben Julie Mynou Diederichsmeier auf Pius (0/53,14) und ihre ältere Schwester Mylene auf Cassis (0/54,34) strafpunktfrei und belegten die Plätze neun und zehn. Es gewann die junge Sophie Hinners (Sittensen) auf Quel Quidam (0/45,97). 

- jho

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