Regionspokal: Badens Volleyballer 1:3 gegen Giesen

Decker gefällt mit seiner frechen Art

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Ärgerte mit Baden im Regionspokal trotz des 1:3 Giesens Bundesliga-Team: Artem Tscherwinski.

Baden - Das Erreichen der Endrunde des Regionalpokals war bereits ein Coup gewesen. Keiner hatte damit rechnen können, dass Volleyball-Regionalist TV Baden Drittligisten aus der Vorrunde schmeißen würde. Nun musste sich die Sagajewski-Truppe aber dem Bundesligisten TSV Giesen 1:3 (25:20, 17:25, 22:25, 18:25) geschlagen geben.

Für die Endrunde in Schüttorf hatten sich neben den Cracks um Trainer Peter-Michael Sagajewski Ligakontrahent MTV 48 Hildesheim sowie die drei Bundesligisten FC Schüttorf 09, USC Braunschweig und TSV Giesen qualifiziert.

In zwei Gruppen eingeteilt mit drei Teams in einer und zwei Teams mit dem TSV Giesen und dem TV Baden in der zweiten Gruppe spielten die Mannschaften den Turniersieger aus. Coach Peter-Michael Sagajewski betrachtete daher die Partie gegen den TSV Giesen als „Horizontverschiebung“. Die Badener unterlagen dem Bundesligisten mit 1:3 (25:20, 17:25, 22:25, 18:25). „Wir konnten mit erhobenem Haupt die Halle verlassen“, schmunzelte Sagajewski. Denn es gelang den Badenern, die

„Wir haben deren

A-Team gezwungen“

zwei Klassen höher spielenden Giesener extrem zu ärgern. Denn der Bundesligist glaubte anfangs, mit dem zweiten Anzug siegen zu können. Die Rechnung ging überhaupt nicht auf. Die vom Coach gut eingestellten Kreisverdener ließen die Giesener verzweifeln, verpassten dem Bundesligisten einen Denkzettel und gewannen den Durchgang.

Giesen reagierte. Und schickte fortan ihre Bestbesetzung aufs Feld. „Wir wollten deren A-Team sehen. Wir haben sie so gefordert, dass sie mit ihren Besten durchspielen mussten“, resümierte Sagajewski zufrieden. „Wir haben gut ausgesehen. Es war durchaus mehr drin. Wir traten mit einem guten, aber eher kleinen Kader an, weil dieser Termin nun dazu kam, mit dem wir vor der Saison nicht rechnen konnten“, so der Coach, dem damit ausreichende Wechseloptionen fehlten. Besonders Alexander Decker fiel dem Trainer auf, „der in seiner frechen Art unbekümmert spielte“, freute sich Sagajewski.

TV Baden: Stefan Baum, Thomas Baum, Fynn Haverland, Artem Tscherwinski, Ole Sagajewksi, Alexander Decker, Jan Radeke und Erkan Kahraman.

woe

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