Regionsoberliga: HSG zeigt bei 23:23 Moral

Jennifer Kramer rettet Cluvenhagen das Remis

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Axel Blume

Verden - Die HSG Mittelweser verteidigte in der Handball-Regionsoberliga der Frauen die Tabellenspitze durch einen Sieg in Bassen. Verfolger HSG Cluvenhagen/Langwedel büßte beim 23:23 gegen die HSG Phoenix II einen wichtigen Punkt ein. Der TB Uphusen verschaffte sich im Abstiegskampf durch einen Sieg gegen den TSV Schwarme etwas Luft und rückte auf Platz acht vor.

TSV Bassen - HSG Mittelweser 18:21 (9:6). „Wir haben in der zweiten Halbzeit in der Abwehr nicht mehr sicher gestanden und auf die gegnerische Offensive keinen Zugriff mehr bekommen“, urteilte Bassens Trainer Uwe Dobrunz. So konnten die Gastgeber die 9:6-Halbzeitführung nur bis zum 11:9 (39.) halten, gerieten dann aber durch vier Tore in Folge des Spitzenreiters mit 11:13 in Rückstand. „Auf unsere Leistung können wir trotzdem aufbauen. Das war vor allen Dingen in den ersten 30 Minuten eine sehr gutes Spiel meiner ersatzgeschwächten Mannschaft“, befand Dobrunz.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - HSG Phoenix II 23:23 (9:10). „Das war nicht unser Tag. Wir haben nie ins Spiel gefunden und durften am Ende froh sein, zumindest einen Punkt gerettet zu haben“, befand Cluvenhagens Trainerin Svenja Vast. Das 23:23 erzielte in allerletzter Sekunde Jennifer Kramer. Nach einer ausgeglichen ersten Spielhälfte lagen die Gäste zur Pause vorn. Nach dem Wechsel erlaubten sich die Gastgeber einige ungewohnte Schnitzer in der Abwehr, so dass die HSG PHOENIX II nach 50 Minuten mit sechs Toren vorne lag. Cluvenhagen zeigte aber Moral und schaffte tatsächlich noch den Ausgleich. Alicia Becker (9) und Janin Gülke (8) warfen zusammen über zwei Drittel der Cluvenhagener Tore.

TSV Intschede - TSV Daverden 23:20 (11:8). „Wir waren nicht so wach wie vor einer Woche. Daverden hat uns ganz schön Probleme bereitet“, befand Intschedes Trainer Axel Blume. Bis zur Halbzeitpause ging Intschede – die A-Jugendliche Hannah Wrigge lieferte im Tor eine gute Leistung ab – über 5:2 mit 11:8 in Führung. Zu Beginn der zweiten 30 Minuten hatte Daverden seine beste Zeit und glich zum 13:13 aus. Intschede gab aber noch einmal Gas und zog auf 20:16 davon. „Das war ein reiner Arbeitssieg, der uns aber weiter im Rennen hält“, freute sich Blume.

TB Uphusen - TSV Schwarme 29:22 (21:8). Der TB Uphusen bot in den ersten 30 Minuten seine mit Abstand beste Saisonleistung. „Da hat einfach alles geklappt und jeder Wurf war praktisch ein Treffer“, freute sich Uphusens vierfache Torschützin Katja Graf. Über ein 14:3 und 18:5 lag der TBU zur Halbzeit hoch mit 21:8 vorn. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gastgeberinnen nach dem Wechsel aber doch gehörig die Zügel schleifen, so dass der TSV Schwarme das Ergebnis etwas freundlicher gestalten konnte.

jho

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