Regionsoberliga: Wesemann-Team bleibt Spitzenreiter Embsen nach 25:23-Erfolg auf den Fersen / Wichtiger Punktgewinn für Daverden

Erst Pascal Friemel entscheidet das Verfolgerduell für Achim/Baden III

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Morsums siebenfacher Torschütze Jan-Eike Nienstädt.

Verden - Der TSV Embsen verteidigte seine Tabellenführung in der Handball-Regionsoberliga der Männer durch einen 23:19-Derbysieg beim TV Oyten II. Die SG Achim/Baden III gewann das Verfolgerduell gegen Phoenix mit 25:2. Die Partie des TSV Intschede gegen den TuS Sulingen II wurde kurzfristig verlegt. Am Tabellenende kam der TSV Daverden III mit dem 31:31 gegen den TuS Rotenburg II zu einem wichtigen Punkt.

TV Oyten II - TSV Embsen 19:23 (7:11). „Gegen Embsen spielen wir meistens schwach. Das ist schon komisch“, resümierte Oytens Betreuer Helmut Werner. Die von Reinhard Leprich trainierten Gäste stellten mit dem 10:5 (22.) die Weichen früh auf Sieg. Oyten konnte den Rückstand auch in der zweiten Halbzeit nicht verkürzen. Im Gegenteil: Der Tabellenführer baute seinen Vorsprung auf 20:12 aus – die Entscheidung. „Embsen hat verdient gewonnen. Daran gibt es nichts zu rütteln“, urteilte Helmut Werner. Erfolgreichste Torschützen waren Roman Döhling (Embsen) mit neun und Andreas Meyer (Oyten) mit acht Toren.

SG Achim/Baden III - HSG Phoenix 25:23 (11:12). Die SG bleibt der einzige echte Verfolger von Spitzenreiter Embsen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Wesemann hat wie Embsen erst vier Minuspunkte zu Buche stehen, aber zwei Spiele weniger ausgetragen. In einer schwachen Partie geriet die SG schnell mit 0:4 in Rückstand. Beim 8:8 gelang erstmals der Ausgleich, doch zur Pause lagen die Gastgeber wieder knapp zurück (11:12). Die zweite Halbzeit war von Hektik, Zeitstrafen und wenig Spielfluss geprägt. So blieb es bis in die Schlussminute spannend. Erst dann gelang Pascal Friemel das erlösende 25:23. „Wenn wir an Embsen dran bleiben wollen, müssen wir uns erheblich steigern. Aber das können wir auch“, ist Wesemann überzeugt.

TSV Daverden III - TuS Rotenburg II 31:31 (14:15). In einer nicht hochklassigen, aber sehr spannenden und fairen Partie gab es ein gerechtes Unentschieden. Die Führung wechselte ständig, wobei sich kein Team mit mehr als drei Toren absetzen konnte. So richtig spannend wurde es in der letzten Minute. Beim 31:31 scheiterten die Rotenburger zunächst mit einem Tempogegenstoß, ehe die Daverdener im Anschluss nur die Latte trafen. So blieb es beim 31:31, das vor allen Dingen Daverden im Kampf gegen den Abstieg hilft.

TSV Eystrup - TB Uphusen 33:26 (18:13). Der TBU hatte die Anfangsphase völlig verschlafen – 0:6. Danach fingen sich die Gäste und hielten von diesem Zeitpunkt

TBU: Fischer-Bischoff

sieht zu viele Fehlwürfe

an die Partie offen. Nach 40 Minuten war der Rückstand auf vier Tore (19:23) verkürzt, doch zu mehr reichte es nicht. „Wir haben zu viele klare Chancen vergeben und hatten zudem ein schlechtes Wurfbild. Die Niederlage musste nicht sein“, konstatierte Uphusens Trainer Wolfgang Fischer-Bischoff. Mit 8:18 Punkten bleibt Uphusen auf dem drittletzten Platz.

TSV Morsum II - TSV Ottersberg 21:18 (10:11). In einer niveaulosen Begegnung behaupteten sich die Morsumer gegen enttäuschende Ottersberger. Nach einem 10:11-Rückstand zur Pause sprach auch nach dem Wechsel zunächst nicht viel für einen Morsumer Sieg – 14:17 (40.). Dann aber ließ auf Seiten der Gäste rapide die Kondition nach. Folge: Die Morsumer sorgten mit einem 7:0-Lauf zum 21:17 für die Vorentscheidung. Erfolgreichste Torschützen waren mit jeweils sieben Treffern Jan-Eike Nienstädt (Morsum) und Felix Wendt (Ottersberg).

jho

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