Regionsoberliga: Primus besiegt Eystrup und profitiert von SG-Pleite im Verfolgerduell / Ottersberg 17:18

40:32 – Embsen lachender Dritter

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Hier mal frei durch: Lukas Gerken, der mit Ottersberg 17:18 gegen Daverden III verlor.

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Männer büßte die SG Achim/Baden III im Titelkampf zwei wichtige Punkte durch eine 23:27-Pleite beim Dritten TV Oyten II ein. Dadurch hat der TSV Embsen nach dem 40:32 über den TSV Eystrup wieder die besseren Karten in der Hand. Im unteren Tabellendrittel kam der TSV Daverden III zu einem wichtigen 18:17-Sieg beim TSV Ottersberg.

TV Oyten II - SG Achim/Baden III 27:23 (16:13). Im Spitzenspiel lief der Tabellenzweite SG Achim/Baden III stets einem Rückstand hinterher. Oyten II ging in der ersten Halbzeit 14:8 in Führung und lag zur Pause mit drei Toren vorn. „Wir haben eine kollektiv gute Deckung gespielt“, freute sich Betreuer Helmut Werner. In der zweiten Halbzeit wurde die SG stärker und verkürzte den Rückstand bis auf zwei Tore (19:21), doch zum Ausgleich reichte es nie. Am Ende siegte der Gastgeber verdient 27:23 und leistete damit Primus TSV Embsen wertvolle Schrittmacherdienste. Erfolgreichster Torschütze war Sören Reelfs mit sechs Treffern. Bei der SG Achim/Baden III traf Jeldrik Buhrdorf acht Mal.

TSV Ottersberg - TSV Daverden III 17:18 (9:6). Ottersberg kann einfach nicht mehr gewinnen. Trotz einer deutlichen Halbzeitführung verlor das Wümme-Team noch und ist nun schon seit sieben Spielen ohne Punktgewinn. Dabei sah es zur Pause noch sehr gut aus, die Heimsieben lag mit drei Toren vorn. Dann folgte jedoch schnell der Einbruch und Daverden III glich nicht nur zum 10:10 aus, sondern ging 12:10 in Führung. Im Tor der Gäste war Jochen Gätje ein Garant dafür, dass Ottersberg nicht noch einmal ganz herankam, sondern am Ende knapp 17:18 verlor. „Das war Not gegen Elend mit dem besseren Ende für uns“, erklärte Daverdens Hermann Steffens das Resultat auf seine Weise.

TSV Embsen - TSV Eystrup 40:32 (23:14). „Wir haben eine ganz andere Leistung als zuletzt bei der Schlappe in Daverden gezeigt“, freute sich Embsens Trainer Reinhard Leprich und glaubt nun wieder auf beste Titelchancen. Von Beginn an waren alle Embsener sehr konzentriert, so dass der Gast kaum zur Entfaltung kam und schnell 3:7 zurück lag. Zur Halbzeit hatte der Primus beim 23:14 praktisch schon alles klar gemacht und ließ auch danach über 29:19 bis zum Endstand von 40:32 nichts mehr anbrennen. „Die Laufbereitschaft war viel höher als zuletzt und auch die Abwehr stand wieder sicherer“, freute sich Leprich. Ein Sonderlob erhielt Embsens guter Torhüter Thomas Meyer, der viele starke Paraden zeigte.

TSV Intschede - TB Uphusen 28:15 (12:10). Der Gast hielt 30 Minuten gut mit, doch dann spielte nur noch Intschede. Nach 23 Minuten gelang Andreas Käpple des 10:6, doch bis zum Halbzeitpfiff kam der TBU auf zwei Tore heran. „In der Pause habe ich meinen Spielern noch einmal die Tabelle vor Augen gehalten und ihnen gezeigt, wo Uphusen steht“, sagte Intschedes Trainer Henning Penzek. Das schien gefruchtet zu haben, denn der Außenseiter erzielte bis zur 58. Minute nur noch ganze drei Tore. Am Ende hieß es 28:15 für den TSV Intschede.

jho

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