Regionsoberliga: Intschedes Trainer ärgert sich über den Einsatz von vier Spielern aus höherklassigen Teams / TBU feiert ersten Sieg

Henning Penzek spricht nach 26:32 gegen Daverden von einer Sauerei

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Auch wenn sich Andreas Meyer hier durchsetzt, unterlag er am Ende mit dem TSV Ottersberg 21:23.

Verden - Erneuter Führungswechsel in der Handball-Regionsoberliga der Männer. Der TSV Embsen übernahm erstmals in dieser Saison aufgrund des direkten Vergleichs die Spitzenposition von der spielfreien SG Achim/Baden III. Intschede verpasste die Tabellenführung durch eine 26:32-Heimniederlage gegen Daverden III. Am Tabellenende kam Uphusen in Sulingen mit 24:19 zum ersten Sieg.

TSV Intschede - TSV Daverden III 26:32 (13:16). Keine Freunde machten sich die Daverdener beim Gastspiel in Intschede durch den Einsatz von vier Akteuren aus höherklassigen Mannschaften. „Das war eine riesige Sauerei. Diese Spieler haben wir nie in den Griff bekommen. Sie haben allein 29 der 32 Daverdener Treffer erzielt“, echauffierte sich Intschedes Trainer Henning Penzek. „Gegen eine so manipulierte Übermacht war kein Kraut gewachsen“, ärgerte sich Penzek. Bis zum 13:13 war die Partie ausgeglichen. Dann zogen die Gäste auf 18:13 davon. Intschede kam noch einmal durch Daniel Sonnemann auf 19:20 (44.) heran, aber in der Schlussviertelstunde legten die Gäste noch einmal zu und gewannen mit 32:26.

TSV Embsen - HSG Phoenix 21:20 (14:12). Embsen landete den sechsten Sieg in Folge. Und der war klarer, als es das Ergebnis vermuten lässt. „Wir waren in der Endphase zu leichtsinnig und haben unsere Chancen nicht genutzt“, bedauerte Embsens Trainer Reinhard Leprich. Zehn Minuten vor dem Abpfiff führten die Gastgeber 21:16, ehe sie das Handballspielen einstellten. Fehlwürfe, technische Fehler und vergebene Siebenmeter führten dazu, dass die HSG noch auf 20:21 verkürzte. „Die Abwehrleistung war in Ordnung, doch vorne müssen wir uns steigern“, befand Leprich.

TV Oyten II - TSV Eystrup 26:18 (11:12). Dank einer super Abwehrleistung mit einem überragenden Miron Biruski zwischen den Pfosten gewann Oyten auch in der Höhe verdient. Die Gäste stellten sich nach den jüngsten beiden Pleiten verbessert vor und hielten bis zur Pause gut mit. Dann aber übernahm der TVO das Kommando und zog über ein 20:14 bis zum Endstand von 26:18 davon. „Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen“, sagte Oytens Betreuer Helmut Werner.

TSV Morsum II - TuS Rotenburg II 34:33 (16:18). Zwei verschiedene Halbzeiten gab es in Morsum. Während in den ersten 30 Minuten Rotenburg dominierte, war nach dem Wechsel Morsum am Drücker und gewann noch verdient zwei Punkte. „Zunächst schien uns Rotenburg überlaufen zu wollen, doch in der zweiten Halbzeit sind wir stärker geworden“, freute sich Morsums Trainer Marco Vollmert über die Leistungssteigerung. Die Gäste lagen zur Pause über 7:2 und 15:10 mit 18:16 vorn. Nach dem Wechsel glich Morsum zum 18:18 aus und zog nach dem 23:22 (45.) bis auf 31:27 davon. Neunfacher Torschütze beim Sieger war Stanley Remmin.

TuS Sulingen II - TB Uphusen 19:24 (9:11). Endlich gelang dem TBU im Kellerduell in Sulingen der erste Saisonsieg. „Wir haben unseren Kader mit Spielern der zweiten Mannschaft aufgefüllt. Das hat prima geklappt“, freute sich Uphusens Trainer Matthias Kern. Bis zum 7:7 verlief die Partie ausgeglichen. Dann ging Uphusen in Führung und gab sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. In der zweiten Halbzeit konnte Sulingen den Rückstand einmal bis auf ein Tor (13:14) verkürzen, doch am Ende siegte der TB Uphusen unangefochten mit 24:19.

TSV Ottersberg - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 21:23 (11:13). „Einige unnötige Zeitstrafen und die Chancenverwertung haben uns die Punkte gekostet“, meinte Ottersbergs Trainer Thomas Cordes. Die Gastgeber lagen nach 20 Minuten schon mit 12:7 in Führung. Bis zur Halbzeit konnte die TSG den Rückstand auf 11:13 verkürzen. Gleich zu Beginn der zweiten 30 Minuten gingen die Gäste mit 15:14 in Führung und gaben diese bis zum Abpfiff nicht mehr aus der Hand. „Immer wenn wir dicht dran waren, folgte ein Fehlwurf oder eine Zeitstrafe. Es war eine unnötige Niederlage“, stellte Cordes fest.

jho

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