Regionsoberliga: Achim/Baden III lässt einen Punkt liegen

Dennis Lakemann sichert Intschede das verdiente Unentschieden – 21:21

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Intschedes Dennis Lakemann, den Achim/Badens Detlef Schwittek nicht stoppen kann, sicherte seinem Team das 21:21.

Verden - Am 13. Spieltag der Handball-Regionsoberliga der Männer mussten die SG Achim/Baden III und die SG Achim/Baden IV unerwartete Punktverluste hinnehmen. Spitzenreiter TSV Morsum war spielfrei und führt weiterhin die Tabelle vor der HSG Phoenix an, welche die kleine Serie des TV Oyten II beim 21:16-Sieg beendete. Der TuS Rotenburg II wahrte seine minimale Chance auf den zweiten Tabellenplatz durch einen 48:30-Sieg bei der HSG Verden-Aller II.

TSV Intschede – SG Achim/Baden III 21:21 (13:13). Nach der hohen Niederlage gegen die Achim/Baden IV zeigte der Intschede gegen Achim/Baden III eine positive Reaktion und holte dank einer kämpferisch starken Leistung einen Punkt. Die Gastgeber gingen durch Sebastian Hahn mit 1:0 in Führung, liefen dann aber bis zur 25. Minute immer einem Rückstand hinterher. Kurz vor der Pause warf Tobias Marquart aber das 12:11 für Intschede. 

In der zweiten Halbzeit war es weiterhin eine Partie auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Achim/Badens sechsfacher Torschütze Cord Katz das 21:20 für seine Mannschaft, doch fast postwendend gelang Dennis Lakemann der verdiente 21:21-Ausgleich.

„Wir haben die beiden Punkte und nur das zählt“

TSV Daverden III – SG Achim/Baden IV 31:27 (15:15). Achim/Baden IV standen nur acht Spieler zur Verfügung. Das machte die Aufgabe für Daverden aber nicht leichter. Nach 24 Minuten lagen die Gäste durch Noah Zilz sogar mit 13:11 in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff schaffte jedoch Florian Wieschendorf den 15:15-Ausgleich. 

In der zweiten Halbzeit hatte es Daverden allein seinem überragenden Torhüter Dennis Emigholz zu verdanken, dass die SG nicht entscheidend davonzog. Er zeigte viele klasse Paraden und hielt so sein Team im Spiel. In der Endphase hatte Daverden gegen einen konditionell nachlassenden Gegner etwas mehr zuzusetzen und gewann über ein 25:22 und 27:24 mit 31:27 zwei wichtige Punkte. „Das war keine Glanzleistung von uns, aber wir haben die beiden Punkte und nur das zählt“, urteilte Daverdens Trainer Dirk-Oliver Kühl.

Rotenburg setzt sich deutlich ab

HSG Verden-Aller II – TuS Rotenburg II 30:48 (15:22). Die HSG hielt nur die ersten 20 Minuten offen und lag zu diesem Zeitpunkt mit 10:13 zurück. Bis zur Halbzeit setzte sich Rotenburg bereits auf 22:15 ab, weil die Abwehr der HSG dem Rotenburger Angriffswirbel nicht viel entgegenzusetzen hatte. Nach dem Wechsel baute Rotenburg seine Führung immer weiter aus und lag nach 55 Minuten mit 42:22 vorn. 

In der Schlussphase konnte Verden-Aller das Ergebnis noch geringfügig besser gestalten. Bei der HSG überzeugten lediglich der achtfache Torschütze Jakob Quittkat und mit Abstrichen Stefan Hoffmann, der sieben Mal erfolgreich war.

Oyten unterliegt HSG Phoenix

HSG Phoenix – TV Oyten II 21:16 (11:6). Der Tabellenzweite HSG Phoenix beendete die kleine Oytener Serie von vier Siegen in Folge. Das lag hauptsächlich daran, weil Trainer Ralf Ahndorf nur ein kleiner Kader zur Verfügung stand, der wenig Möglichkeiten offen ließ, auf den Gegner nach dem Rückstand auch einmal taktisch zu reagieren. Die HSG nutzte die personelle Notlage der Gäste aus und spielte 60 Minuten mit viel Tempo. 

Zur Pause lag Oyten mit fünf Toren zurück. Nach dem Wechsel konnte der zehnfache Torschütze Patrick Albers den Rückstand zunächst auf drei Tore (12:15) verkürzen, doch danach gaben die Gastgeber wieder richtig Gas und gewannen schließlich über ein 19:13 mit 21:16. „Wir haben alles versucht, aber in dieser Notbesetzung war nicht mehr drin“, meinte nach dem Abpfiff Oytens Trainer Ralf Ahndorf. - jho

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