Regionsoberliga: Daverden gelingt zweiter Sieg in Folge – 21:18 / Dobrunz mächtig sauer

Voigt-Team findet auch auswärts in die Spur

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Cluvenhagen/Langwedels Katharina Warnke kommt im Derby gegen Uphusen völlig frei zum Wurf.

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Frauen gab es am neunten Spieltag einige überraschende Ergebnisse. So siegte das bisherige Schlusslicht TSV Daverden bei der HSG Phoenix mit 20:18 und die MSG BriSeck-Stuhr knöpfte Intschede beim 17:17 einen Punkt ab. Der TSV Bassen vergab dagegen durch das 18:19 in Stuhr die Chance, ins Mittelfeld vorzurücken. An der Tabellenspitze verteidigte die HSG Cluvenhagen/Langwedel ihren zweiten Platz durch einen glanzlosen 18:16-Sieg gegen den TB Uphusen.

HSG Phoenix II - TSV Daverden 18:21 (8:10). Beim TSV Daverden scheint der Knoten endgültig geplatzt. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen Bruchhausen-Vilsen gab es jetzt auch die ersten Punkte in fremder Halle „Wir haben 60 Minuten konstant gespielt, immer geführt und am Ende auch verdient gewonnen“, freute sich Trainer Karsten Voigt. Herausragend bei den Gästen war Rückraumspielerin Jana Schmincke, die kaum einen Fehlversuch hatte und insgesamt neun Treffer erzielte. Nach einer 4:1-Führung ging es mit einem 10:8-Vorsprung in die Pause. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber auf 15:15 heran, doch Daverden gab noch einmal Gas und gewann verdient mit 21:18.

MSG BriSeck-Stuhr - TSV Intschede 17:17 (13:8). Nach einer ganz schwachen Leistung in den ersten 30 Minuten rettete Intschede am Ende zumindest noch einen Punkt. „In der ersten Halbzeit lief überhaupt nichts zusammen. Es gab viele technische Fehler und Fehlwürfe“ stellte Trainer Axel Blume fest. Nach der Pause stemmte sich das Team gegen die drohende Niederlage und belohnte sich dafür kurz vor dem Ende mit dem 17:17. „In dieser Form haben wir ganz oben nichts zu suchen, aber die Mannschaft kann es ja auch viel besser“, urteilte Blume.

TV Stuhr - TSV Bassen 19:18 (11:11). Völlig unnötig verloren die Bassenerinnen nach einer enttäuschenden Leistung. „Die Einstellung hat überhaupt nicht gestimmt. Normalerweise darf so ein Spiel nie verloren werden“, war Bassens Trainer Uwe Dobrunz mächtig sauer. Seine Spielerinnen waren meist zu unkonzentriert im Abschluss und erlaubten sich in der Abwehr viele Schnitzer. Das nutzte Stuhr nach dem Wechsel zum 16:13 (40.). Bassen kam zwar noch zum 18:18, doch ein direkt verwandelter Neunmeter führte zum 18:19.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TB Uphusen 18:16 (9:5). „Das war heute nicht unser Tag. Das einzig Positive waren die beiden Punkte“, war HSG-Trainerin Svenja Vast mit ihrem Team gar nicht zufrieden. Vom Anpfiff an war der Wurm drin, so dass die Gäste lange Zeit gut mithalten konnten. Nach der 9:5-Pausenführung baute die HSG den Vorsprung zwar auf 17:11 aus, doch die nie aufsteckenden Gäste kamen in der Schlussphase noch einmal auf 16:18 heran. „Heute hat es bei uns an allen möglichen Sachen gefehlt. Vielleicht lag es daran, dass wir in der Woche nicht richtig trainieren konnten“, sinnierte Svenja Vast.

jho

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