Regionsoberliga: Daverden geht gegen Bassen unter / Vast: „Als Mannschaft funktioniert“

Karsten Voigt nach dem 7:18 bedient

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Hatte seine Mannschaft noch nie so schlecht spielen sehen: Daverdens Karsten Voigt.

Verden - Die HSG Cluvenhagen/Langwedel bleibt in der Handball-Regionsoberliga der Frauen weiterhin ohne Punktverlust und mischt nach dem 19:14-Sieg beim TV Stuhr in der Tabelle ganz oben mit. Dem TSV Bassen gelang im Derby beim TSV Daverden mit einem 18:7-Sieg der Befreiungsschlag, während der TSV Intschede bei der HSG Phoenix II sicher mit 37:29 gewann. Der TB Uphusen war spielfrei.

TSV Daverden - TSV Bassen 7:18 (3:9). „So schlecht haben wir noch nie gespielt“, war Daverdens Trainer Karsten Voigt nach dem Abpfiff bedient. Der TSV Daverden war an diesem Tag gegen Bassen chancenlos. „Wir haben das Tempo aus unserem Spiel genommen und dafür mehr Wert auf die Deckungsarbeit gelegt. Das hat funktioniert“, freute sich Bassens Trainer Uwe Dobrunz. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 3:9 praktisch schon entschieden. Auch in der zweiten Halbzeit gelangen dem TSV Daverden nur vier Tore, so dass es folglich mit 7:18 eine hohe Niederlage gab. Erfolgreichste Torschützen mit jeweils fünf Toren waren Ines Behnken (Daverden) und Jaane Buschmann (Bassen).

TV Stuhr - HSG Cluvenhagen/Langwedel 14:19 (6:8). Die HSG Cluvenhagen/Langwedel nahm auch die zweite Auswärtshürde in dieser Saison und gewann beim TV Stuhr souverän. Die Gäste legten mit 3:0 einen guten Start hin und lebten von diesem Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff (8:6). Zu Beginn der zweiten 30 Minuten baute Cluvenhagen/Langwedel den Vorsprung zunächst auf 13:8 aus. Über ein 16:12 gab es schließlich einen nie gefährdeten 19:14-Sieg. „Wir haben auch heute wiederum als Mannschaft funktioniert. Das war der Schlüssel zum dritten Sieg im dritten Spiel“, freute sich HSG-Trainerin Svenja Vast. Beste Torschützin beim Sieger war Katharina Warnke mit sechs Treffern.

HSG Phoenix II - TSV Intschede 29:37 (16:20). Mit Tempohandball zum Erfolg: So lautete das Motto des TSV Intschede beim torreichen 37:29-Sieg. Die Mannschaft von Trainer Axel Blume nahm sofort Tempo auf und führte nach sieben Minuten bereits mit 7:3. Beide Mannschaften spielten so gut wie ohne Abwehr, so dass im weiteren Verlauf die Tore wie am Fließband fielen. Zur Pause lagen die Gäste mit 20:16 vorn. Auch nach dem Wechsel blieben beide Teams offensiv, so dass am Ende insgesamt stolze 66 Tore fielen. „Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit den besseren Start und lagen bis zum Schluss stets mit sieben bis acht Toren vorn“, freute sich der Intscheder Coach. Erfolgreichste Torschützin bei den Gästen war wieder einmal Michele Dahrendorf mit 14 blitzsauberen Treffern.

jho

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