Regionsliga Frauen: TSV Morsum II mit deutlichem Erfolg / Bassener Startprobleme

Behrmann-Team zeigt HSG-Reserve Grenzen auf

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Marco Behrmann

Verden - Spitzenreiter TSV Morsum II verteidigte in der Handball-Regionsliga der Frauen seine Tabellenführung durch einen haushohen 30:15-Sieg gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel II. Die HSG verlor auch ihre zweiten Spiel am Wochenende mit 19:21 beim TuS Sulingen II. Der TSV Bassen bleibt Tabellenzweiter nach einem 26:17-Erfolg in Seckenhausen.

TSV Morsum II - HSG Cluvenhagen/Langwedel II 30:15 (15:6). Die Gäste waren beim Tabellenführer ohne Chance. Nur zu Beginn hielt Cluvenhagen (6:7) mit, doch dann erzielten die Gäste bis zur Pause keinen Treffer mehr. Nach dem Wechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Jede Morsumer Feldspielerin trug sich mindestens einmal in die Torschützenliste ein. Morsums Trainer Marco Behrmann war zufrieden, auch wenn sein Team einige Schwächen zeigte: „Wir haben zu viele freie Würfe vergeben.“

HSG Phönix Bassum-Twistringen II - TSV Intschede 20:20 (11:12). Zehn Sekunden vor dem Abpfiff gelang Amina Meyer der umjubelte 20:20-Ausgleich. „Ich bin daher mit einem Punkt zufrieden, denn wir mussten sieben Spielerinnen ersetzen“, sagte nach dem Abpfiff Intschedes Trainer Peter Bartniczak. Die Gäste erwischten einen sehr guten Start und lagen früh mit 3:0 vorn. Dann aber riss plötzlich der Faden – 4:9. Die Intscheder Spielerinnen zeigten aber eine gute Moral und lagen zur Pause wieder knapp vorn. Nach dem Wechsel blieb die Partie immer eng.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst II - TSV Bassen 17:26 (10:11). In den ersten 30 Minuten tat sich der TSV Bassen sehr schwer, weil im Angriff zu langsam gespielt wurde und die Deckung in vielen Szenen viel zu passiv war. So war es kein Wunder, dass zur Pause die Gastgeberinnen nur knapp zurücklagen. In der zweiten Halbzeit hielt die TSG bis zur 36. Minute ein 12:12. Danach gab Bassen endlich richtig Gas und erzielte sieben Tore in Folge zum 19:12. Das war die Entscheidung. „Die zweite Halbzeit war okay. Da waren wir endlich viel aktiver“, lobte Bassens Coach Uwe Dobrunz sein Team.

TuS Sulingen II - HSG Cluvenhagen/Langwedel II 21:19 (14:10). Richtig angefasst war nach dem Schlusspfiff Cluvenhagens Trainer Timo Lütje: „Was hier zusammengepfiffen wurde, geht überhaupt nicht. Elf Siebenmeter gegen uns und zusätzlich noch etliche Zeitstrafen. Daher war hier nichts zu holen!“ Durch die Niederlage fiel die HSG auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Die Gäste gingen zwar mit 3:1 in Führung, doch nach dem 5:5 wendete sich das Blatt. Nach dem Wechsel kam Cluvenhagen auf 14:16 heran, doch drei weitere Siebenmeter für den TuS zum 19:15 sorgten für die Vorentscheidung.

jho

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