Regionalliga-Volleyballer des TV Baden dominieren auch beim Oldenburger TB

Der Höhenflug hält an – 3:1

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Feierte mit seinem TV Baden jetzt den zweiten Erfolg im zweiten Regionalliga-Spiel: Trainer-Sohn Ole Sagajewski.

Baden - Besser hätte der Saisonauftakt für Badens Regionalliga-Volleyballer einfach nicht verlaufen können. So fuhr der Aufsteiger nach dem 3:0-Erfolg gegen den ASC 46 Göttingen nun auch einen 3:1-Sieg (25:15, 25:12, 23:25, 25:21) beim Oldenburger TB ein und belegt damit punkt- und satzgleich mit dem SVG Lüneburg II Tabellenrang zwei.

„Oldenburg setzt auf junge Leute und hat ein paar Auswahlspieler des 1999er Jahrganges integriert. Außerdem agieren dort Nils Galle als Zuspieler und Jan Hartkens als Mittelblocker“, klärt da Badens Coach Peter-Michael Sagajewski auf. Mit Jan Hartkens befassten sich die Badener besonders. „Ein Zwei-Meter-Hüne. Wir stellten bei seinen Angriffen einen doppelten Block gegen ihn. Denn viele Angriffe der Oldenburger liefen in schwierigen Situationen über Hartkens“, merkte Sagajewski an.

In den ersten beiden Sätzen schockten die Badener den Gastgeber. „Das war ein reiner Abschuss gegen eine vollkommen überforderte Oldenburger Mannschaft“, schmunzelte der Trainer. Im dritten Satz wechselte Sagajewski einmal durch. Die Rotation im Team rächte sich. Nun bekam der OTB Oberwasser, Baden musste den Satz abgeben. „Wir haben schnell kapiert, dass man nicht viel wechseln darf. Man darf es damit nicht zu gut meinen, um alle in einem Spiel einzusetzen. Den Satz mussten wir deswegen hergeben. Mit den Wechsel kam ein Bruch in unser Spiel“, so Sagajewski selbstkritisch. „Nach dem verlorenen dritten Durchgang eierten wir uns durch den vierten. In der Schlussphase jagte Oldenburg dann zwei Bälle ins Aus, da war die Messe gelesen“, so Badens Coach.

In den kommenden Begegnungen steht Sagajewski nun vor einem kleinen Problem: Die Stammbesetzung durchspielen lassen oder weiterhin durchzuwechseln? Denn er weiß auch: „Die gute Stimmung in unserer Mannschaft resultiert aus dem Teamgeist. Also werden wir sicher weiter durchwechseln!“

Die nächste Herausforderung wartet bereits. „Jetzt geht es in der nächsten Runde am Sonntag im Pokal nach Schüttorf. Dort geht es gegen drei Zweitligisten. Das kann man im Grunde keine Siege erwarten“, so Sagajewski, der das Erreichen der zweiten Pokalrunde als eine Belohnung der guten Arbeit der Mannschaft ansieht.

woe

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