Rallye Dakar: Trotz Problemen am Nissan machen Jürgen und Daniel Schröder noch Plätze gut

Defekte Benzinpumpe sorgt für Ärger

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Jede Menge Arbeit wartete auf Jürgen Schröder (links) und seinen Sohn Daniel auf der neunten Etappe der Rallye Dakar. Aufgrund eines Defektes an der Benzinpumpe und korrodierten Zündkabeln wurde der Nissan mal kurzerhand komplett zerlegt.

Thedinghausen - Nach einem Tag wohlverdienter Pause ging es bei der Rallye Dakar für Jürgen und Daniel Schröder (Thedinghausen) auf die neunte Etappe über insgesamt 539 Kilometer von Iquique am Pazifik nach Calama, einer Stadt im Norden des südamerikanischen Anden-Staates Chile. Gleichzeitig hieß es Abschied nehmen von der Atacama-Wüste.

Die Thedinghauser hatten auf dieser Etappe einige Probleme mit ihrem Nissan, erreichten aber das Ziel in Calama. Gleich zu Beginn der Sonderprüfung im ersten Dünengürtel nahm der V8-Motor kein Gas mehr an und hatte einige Aussetzer. Man musste in den Dünen auf Ursachenforschung gehen. Nach einiger Zeit stellten Vater und Sohn fest, dass eine defekte Benzinpumpe und korrodierte Zündkabel die Auslöser der Probleme waren, verursacht in Bolivien bei der vorausgegangenen Salzsee-Etappe. Nach den Reparatur, die einige Zeit in Anspruch nahm, waren Jürgen und Daniel Schröder vorübergehend auf den 62. Platz zurückgefallen. Die Thedinghauser konnten aber bis zum Etappenziel in Calama noch einige Plätze gutmachen und belegten am Ende einen respektablen 35. Platz. In der Gesamtwertung wurden zwei Ränge gut gemacht, so dass Jürgen und Daniel Schröder vor den letzten vier Etappen auf Platz 40 rangieren. Von den ursprünglich in Buenos Aires gestarteten 138 Autos sind noch 70 dabei.

Die neunte Etappe gewann der Spanier Joan Roma im „Mini“ in 4:41:56 Stunden. Er besaß im Ziel 6:27 Minuten Vorsprung vor dem Spitzenreiter Nasser Al-Attijah, ebenfalls im „Mini“. In der Gesamtwertung verteidigte der starke Quatani Nasser Al-Attijyh nicht nur seine Führung, sondern baute sie gegenüber seinem stärksten Rivalen, dem Südafrikaner Giniel De Villiers im Toyota, auf 23:58 Minuten aus.

Es könnte bereits die Vorentscheidung gewesen sein. Auf der jetzt folgenden zehnten Etappe geht es wieder zurück nach Argentinien. Von Calama im Norden von Chile geht es nach Salta über 860 Kilometer, von denen 359 Kilometer mit in die Wertung einfließen. Salta ist die über 500000 Einwohner zählende Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Argentiniens.

jho

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