Rallye Dakar: Thedinghauser Duo verteidigt Platz 28 / Co-Pilot Daniel gefragt

Eine Etappe ganz nach dem Geschmack der Schröders

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Auf der vierten Etappe der Rallye Dakar waren im offenen Gelände die Navigationskünste von Daniel Schröder gefragt.

Thedinghausen - Die vierte Etappe der Rallye Dakar San Salvador de Jujuy - San Salvador de Jujuy über 629 Kilometer – sie war ganz nach dem Geschmack des Thedinghauser Duos Jürgen und Daniel Schröder. Denn endlich waren auch mal die Tugenden der Co-Piloten richtig gefragt. Das Duo fuhr als 33. über die Ziellinie und belegt in der Gesamtwertung den 28. Platz.

Von den 629 Kilometern standen 429 Kilometer im Rahmen einer Sonderprüfung. Dabei führte die Strecke die Teams bis auf Höhen knapp unter 4000 Meter. Von daher waren dieses Mal ganz andere Fähigkeiten als in den ersten Etappen gefragt. Das galt in erster Linie für Co-Pilot Daniel Schröder. Navigieren im offenen Gelände und ein gut vorbereitetes Roadbook waren der Schlüssel zum Erfolg. Nur gut, dass Daniel Schröder sehr gut vorbereitet war, so dass die beiden Thedinghauser die Strecke ohne nennenswerte Probleme meisterten. Allerdings war das auch eminent wichtig, da nach der Zielankunft im Camp keine Service-Crew mehr zur Verfügung stand. Somit mussten Vater und Sohn Schröder den Nissan selbst warten, denn die Service-Techniker befanden sich zum Zeitpunkt ihrer Rückkehr in das Bivouac von San Salvador de Jujuy schon in Bolivien.

Am Freitag steht für die beiden Norddeutschen der Grenzübertritt nach Bolivien und ein Sonderprüfung über 327 Kilometer auf dem Programm. Dabei kommt es zu einem Debüt in der Dakar Geschichte, denn die Sonderprüfung führt alle Teilnehmer bis auf eine Höhe von 4600 Meter. So hoch hinaus war es in der Vergangenheit noch nie gegangen. Jürgen Schröder: „Die vierte Etappe war endlich mal eine Prüfung, die einer Marathon Rallye entspricht. Navigation spielte eine große Rolle und die Fahrt durch das offene Gelände hat richtig Spaß gemacht. Daran vermochte auch die Tatsache nichts zu ändern, dass wir unseren Navara etwas schonen mussten, da ja keine Techniker mehr vor Ort waren. Aber wir haben das dann ja auch ganz gut selber hinbekommen.“

In der Gesamtwertung gehen die Peugeot-Festspiele weiter. Nach zwei Doppelsiegen zum Auftakt lagen auf der vierten Etappe drei Fahrzeuge des französischen Autobauers an der Spitze. Den Tagessieg sicherte sich der Franzose Stephane Peterhansel, der auf der „Schleife“ in San Salvador in seinem Wüsten-Buggy 2008 DKR nicht zu bremsen war. Seine Teamkollegen Carlos Sainz (Spanien) und Sebastien Loeb (Frankreich) landeten dahinter auf den Positionen zwei und drei. Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb behauptet damit bei seiner ersten Dakar-Teilnahme weiter die Führung in der Automobil-Wertung mit einem Vorsprung von 4:48 Minuten vor Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah.

kc

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