Rallye Dakar: Schröders 28. bei Marathon-Etappe über bolivianische Hochebene / Pazifik-Panorama

„Dann nur noch mit Vollgas ins Ziel“

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Pure Freude bei der Ankunft der achten Etappe im chilenischen Iquique: Jürgen Schröder und Sohn Daniel verbesserten sich über die bolivianische Hochebene auf den 42. Platz.

Thedinghausen - Eine starke Leistung bot auf der achten Etappe der Rallye Dakar der Thedinghauser Jürgen Schröder mit seinem Sohn Daniel als Beifahrer. Das Duo belegte bei der 805 Kilometer langen Marathonetappe, von denen 781 Kilometer in die Wertung kamen, über die bolivianische Hochebene Platz 28 von 72 gestarteten Autos. Sie lagen im Ziel nur gut 39 Minuten hinter dem Etappensieger Yazeed Al Rahji (Saudi Arabien). Auch in der Gesamtwertung verbesserten sich Jürgen und Daniel Schröder auf den 42. Platz.

Für die Rennteams gab es bei dieser Etappe wohl die schönste Zielankunft der gesamten Rallye. Von der berüchtigten Düne von Iquique ging es direkt mit Blick auf den Pazifik in das Rallyecamp. Die Abfahrt verengt sich auf den letzten Kilometern durch die vielen chilenischen Fans so sehr, dass es wie ein Trichter wirkt. Es gehört schon sehr viel Mut dazu, bis zum Ziel auf dem Gas zu bleiben.

„Über die Hälfte der Rallye haben wir jetzt geschafft. Leider haben uns die zwei technischen Probleme im Gesamtergebnis weit nach hinten gespült. Aber es stehen bis Buenos Aires ja noch viele Rennkilometer an und bei der Dakar ist alles möglich. Jetzt freue ich mich erst einmal auf den Ruhetag“, meinte nach der Zielankunft der achten Etappe Jürgen Schröder. Auch Sohn Daniel war total begeistert: „Da kommst du mit dem Nissan über den Dünenkamm und siehst das Meer vor dir. Dann geht es nur noch mit Vollgas bis ins Ziel“.

Bisher wurden in den acht Etappen von insgesamt 9112 schon 5939 Kilometer zurück gelegt. Nur noch gut die Hälfte der 138 gestarteten Autos befindet sich im Rennen, was die Schwere der Rallye deutlich macht. Die Karawane bewegt sich nun langsam zurück in Richtung Buenos Aires.

Die achte Etappe gewann der Saudi Yazeed Al Rajhi mit seinem Toyota in einer Fahrzeit von 3:26:49 Stunden. Er lag im Ziel 1:12 Minuten vor dem Argentinier Orlando Terranova mit dem Mini und 2:36 Minuten vor dem Katani Nasser Al-Attijah, ebenfalls mit Mini. In

Jetzt 42. – Verbesserung

weiter im Visier

der Gesamtwertung vergrößerte Nasser Al-Attijah seinen Vorsprung gegenüber dem Südafrikaner Giniel De Villiers mit Toyota um einige Sekunden auf nunmehr 8:27 Minuten.

Nach dem einzigen Ruhetag geht es am Dienstag mit der neunten Etappe innerhalb von Chile von Iquique nach Calama weiter. Die Etappe führt über 539 Kilometer, von denen 359 mit in die Wertung kommen. Für Jürgen und Daniel Schröder geht es mit ihrem Nissan darum, eine möglichst gute Platzierung zu erreichen und sich auch im Gesamtklassement noch etwas zu verbessern.

jho

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