Radpolo-Bundesligist RV Etelsen feiert in eigener Halle vier ungefährdete Siege / Müller/Liesau eine Klasse für sich

Trainerin Sabine Müller: „Wir haben alles richtig gemacht“

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Etelsens Claudia Liesau (links) und Anika Müller waren nicht zu bezwingen.

Etelsen - Von Björn Lakemann. Beeindruckende Vorstellung des RV Etelsen: In eigener Halle feierte das Radpoloduo Claudia Liesau/Anika vier ungefährdete Siege.

 Nicht von ungefähr benötigte Sabine Müller, Trainerin des Bundesligisten, dann auch nicht viele Worte: „Wir haben alles richtig gemacht. Daher habe ich auch nichts zu meckern.“

Obwohl Claudia Liesau erst eine Stunde vor Spielbeginn Feierabend hatte und Anika Müller leichte Probleme an ihrer Schlaghand verspürte, war das RVE-Duo von Beginn an hellwach. Auftaktgegner Frellstedt II war nur ein besserer Sparringspartner und wurde beim 7:0 (3:0) regelrecht demontiert. Danach hatten die Gastgeberinnen eine Spielpause, die Müller dazu nutzte, um ihren Schlagarm zu kühlen. Eine Maßnahme, die ihre Wirkung nicht verfehlte, denn auch gegen Obernfeld I ließen die Etelserinnen nichts anbrennen und legten nach einer bemerkenswerten ersten Hälfte ein 6:0 vor. Nach der Pause ließen es die Gastgeberinnen dann deutlich ruhiger angehen, ohne das der 7:2-Erfolg in Gefahr geriet. Trainerin Müller befand: „Die erste Hälfte war traumhaft. Allerdings war der Gegner auch an Harmlosigkeit nicht zu überbieten.“ Das sollte sich im dritten Spiel etwas ändern, als Liesau/Müller gegen Obernfeld II beim 9:4 (5:3) zumindest vier Gegentore hinnehmen mussten. Noch zur Pause waren Sabine und Anika Müller gegensätzlicher Meinung. Während die Trainerin den Torabschluss bemängelte, ärgerten ihre Tochter eher die „Gurken-Gegentore“. Davon konnte im letzten Tagesspiel gegen den Reideburger SV keine Rede mehr sein. Schon zur Pause hatten Liesau/Müller ein komfortables 4:1 vorgelegt und bauten den Vorsprung bis zum 9:2-Endstand aus. Nach dieser makellosen Bilanz erlaubte sich das Etelser Trio erstmal einen „Sieger-Sekt“. Trainerin Müller scherzte: „Nur dafür haben beide gespielt.“

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