Radpolo-Bundesliga: Rang sieben nach Sieg und Remis

RV Etelsen: Es hapert weiter am Abschluss

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Sabine Müller

Etelsen - Nach drei von sechs Spieltagen in der Radpolo-Bundesliga liegt der aktuelle Deutsche Meister RV Etelsen auf Platz sieben. Das würde dem neu formierten Team mit Sabine Müller/Anika Müller zum Minimalziel Klassenerhalt reichen. In Halle schaffte das Duo in vier Partien einen Sieg sowie ein Remis. „Nach hinten raus war es klasse. Doch wie zuvor haperte es im Torabschluss“, haderte Sabine Müller.

RSV Frellstedt I - RV Etelsen 3:3 (1:2). An der Seitenlinie agierte wieder Udo Müller als Interimstrainer. Im ersten Spiel gelang ein Achtungserfolg, der aber auch zum Sieg hätten werden können. Schließlich führte der RVE zur Pause. Udo Müller: „Für uns ist das Unentschieden ein Erfolg .“

RV Halle I - RV Etelsen 3:4 (1:2). Beim einzigen Erfolg gab die Tagesform den Ausschlag. „Die beiden haben klasse mitgespielt“, freute sich Udo Müller, der wusste, dass der Gastgeber mit Ersatz angetreten war. Halle versuchte Müller/Müller zu locken und griff damit viermal daneben. „Wir haben Spaß am Polo und wollen das Beste rausholen“, jubelte Sabine Müller nach den überaus wichtigen Erfolg.

RV Halle II - RV Etelsen 5:3 (3:2). Im ersten Abschnitt entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe gegen die Reserve Halles, die in Stammbesetzung antrat. Im zweiten Abschnitt traf allerdings Linkshänderin Anika Müller ein gegnerischer Schläger am Kopf. Sie war kurz benommen – und Folge war ein Gegentreffer. „Das hätte zwingend vorher abgepfiffen werden müssen. Doch wir nehmen die unglückliche Entscheidung hin“, stellte Udo Müller frustriert fest. So war die erste Tagespleite wenig verwunderlich.

RKB Wetzlar - RV Etelsen 6:2 (3:2). Der Spitzenreiter aus Hessen wählte das taktische Mittel, Anika Müller komplett zuzustellen. „Doch bis zur Halbzeit konnten wir gegen schnell spielende Wetzlarer gut mithalten“, konstatierte der Interimstrainer. Verständlicherweise schwanden im vierten Tagesspiel dann die Kräfte und auch Treffer ans Torgebälk trugen nicht zum Erfolg bei. „Wetzlar wäre heute schlagbar gewesen. Die beiden haben gemerkt, dass sie mit ihrer starken Abwehr mithalten können“, stellte Udo Müller fest. Nächster Spieltag ist am 25. April in Wetzlar, wenn die beiden Obernfelder Teams sowie Reideburg warten. „Nach oben ist noch was drin. Doch wir müssen aufpassen nicht unten reinzurutschen“, stellte Sabine Müllers Ehegatte fest.

bjl

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