Punkt für Landesligist TSV Bassen am Sonntag gegen TVJ Schneverdingen im Grunde zu wenig

0:0 – weder Fisch noch Fleisch

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Florian Thiel (am Ball) hing als einzige echte Spitze am Sonntag über weite Strecken in der Luft.

Bassen - Von Frank von Staden. Alles andere als auf ihre Kosten kamen am Sonntag Fußballfeinschmecker, die Zaungast der Landesliga-Partie zwischen dem TSV Bassen und dem TV Jahn Schneverdingen waren. Auf schwer zu bespielendem Geläuf boten beide Teams nicht gerade leicht zu verdauende Hausmannskost und trennten sich dann so auch leistungsgerecht mit 0:0. Für die arg abstiegsbedrohten Grün-Roten ist dieser Punkt allerdings weder Fisch noch Fleisch.

„Wir können mit diesem Punkt indes gut leben“, hakte da Schneverdingens Coach Jesco Rohde die Begegnung, in der beide Seiten vermehrt auf lange und oft planlose Bälle setzten, schnell ab. Bassens Rückkehrer Dennis Wiedekamp indes warb da um nachsehen, erklärte: „Unser Platz ist derzeit in einem sehr schlechten Zustand. Schon nach wenigen Minuten haben wir gemerkt, dass da ein normales Fußballspiel gar nicht möglich war. Deshalb haben wir versucht, unsere Fehler so gering wie möglich zu halten und haben die Bälle lieber nach vorn geschlagen. Ein-, zweimal haben wir ja versucht zu kombinieren – und hätten uns da fast selber bestraft!“ Wie in der zehnten als auch 22. Minute, als die Hausherren das Sportgerät spielerisch nach vorn tragen wollten, es aber prompt verloren und Glück hatten, dass Niklas Goelitzer aussichtsreich das Leder verzog. Allerdings: Auch die Platzherren verbuchten zwei gute Chancen, als sie den Gästen den Ball im Mittelfeld abnehmen und schnell in die Spitze spielen konnten. Zweimal glänzte dabei der später verletzungsbedingt ausgeschiedene Hendrik Thiel als Flankengeber, doch weder Florian Thiel per Volleyschuss aus elf Metern (24.) noch Jörn Kaib völlig freistehende mit seinem schwächeren Fuß (36.) vermochten diese Möglichkeiten in Tore umzumünzen. „Wenn wir eine dieser Chancen hätten nutzen können, bewegt sich das Spiel sicherlich in ganz andere Bahnen, da sich uns danach sicher Räume zum Kontern geboten hätten. So aber war für uns spielerisch nicht viel drin – für Schneverdingen allerdings ja auch nicht. Deshalb geht dieser Punkt in Ordnung, da es auch im zweiten Abschnitt kaum Aufregendes gab“, resümierte da später Bassens Trainer Marco Holsten. Zum Leidwesen der grün-roten Anhängerschar, denn Goalgetter Florian Thiel hing als einziger Stoßstürmer über weite Strecken in der Luft, da viele der langen Bälle in die Spitze eher dem Zufall geschuldet waren. Für Bassens Keeper Christian Rathjen war das aber letztlich nicht sehr schlimm: „Besser so, als am Ende wieder einmal mit leeren Händen dazustehen!“

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