Respekt vor Daverdens Tempospiel

TV Oyten bittet Landesliga-Tabellenführer zum Derby

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Vor dem Derby in der Handball-Landesliga gegen Tabellenführer TSV Daverden gilt es für Oytens Trainer Jürgen Prütt die richtigen Worte zu finden.

Oyten – Am heutigen Freitagabend bittet der TV Oyten den Lokalrivalen TSV Daverden zum mit Spannung erwarteten Derby in der Handball-Landesliga. Dabei gelten die von Ingo Ehlers trainierten Gäste nach den überagenden Vorstellungen in den vergangenen Wochen als klarer Favorit. Vor einer harten Aufgabe steht die HSG Verden-Aller im Heimspiel gegen die HSG Stuhr.

TV Oyten - TSV Daverden (Fr., 20.30 Uhr). Bereits heute Abend kann der Tabellenführer aus Daverden den nächsten Schritt zum Titel machen. Zumal die Gastgeber, entgegen den Befürchtungen von Ingo Ehlers, nicht in Bestbesetzung antreten können. Unter anderem fehlen beim TVO Kreisläufer Timo Blau (Uni) und Jonas Schoof (beruflich verhindert). Die Einsätze der beiden Youngster Chris Ole Brandt und Robin Hencken (beide angeschlagen) sind ebenfalls alles andere als sicher. „Wenn wir etwas holen wollen, müssen wir auf jeden Fall mehr Tore als im Hinspiel erzielen“, erinnert Oytens Trainer Jürgen Prütt an die 20:29-Niederlage. „Außerdem müssen wir unnötige Ballverluste vermeiden, damit die Daverdener nicht zu ihrem starken Konterspiel kommen. Aber wir gucken mal, was möglich ist. Denn jetzt kommen die Spiele gegen die Teams von oben“, erklärt Prütt.

Auf Seiten der Gäste fehlen erneut Patrick Bartsch (beruflich verhindert) und Patrick Tielitz (Bänderdehnung). Im Gastspiel beim TV Oyten, der im Hinspiel klar bezwungen wurde, können drei Dinge einen Auswärtscoup erschweren. Zum einen wird mit Haftmittel gespielt und zum anderen haben die Daverdener ihre beiden einzigen Niederlagen in der Fremde kassiert. Zudem hat Ingo Ehlers großen Respekt vor der Wurfkraft eines Chris Ole Brandt, der im Hinspiel nicht an Bord war. „Wir nehmen in diesem Derby gerne die Favoritenrolle an. Aber es wird eine harte Nummer“, will Daverdens Trainer aber auch diese Hürde auf dem Weg zum Titel meistern.

HSG Verden-Aller - HSG Stuhr (Sbd., 17 Uhr ). Ein hartes Stück Arbeit wartet auf Verden-Allers Trainer Sascha Kunze und seine Mannschaft in der Partie gegen den Tabellensechsten. Und das nicht nur aufgrund der verheerenden 29:39-Klatsche in Stuhr, wie der frischgebackene B-Lizenzinhaber verlauten lässt. „Das war seinerzeit eine Katastrophe. Insgesamt haben wir uns damals rund 50 technische Fehler und vergebene Chancen erlaubt. Und dann kann so eine Klatsche auch mal zustande kommen“, verdeutlicht Kunze. Daher erwartet er nun auch eine Wiedergutmachung von seinem Team und hofft, dass es das eigene Tempospiel forciert und die Gäste mit ihren eigenen Waffen schlägt. Fehlen wird voraussichtlich Oliver Schaffeld (beruflich verhindert) und Janik Rosilius, der nach seinem Handbruch vielleicht nächste Woche ins Training zurückkehrt. „Wir wissen, was zu tun ist“, gibt sich Verdens Coach kampfbereit. Als Spielverderber für eine mögliche Revanche könnten sich auf Stuhrer Seite Torhüter Aschkan Sadeghi erweisen, den die Gastgeber auf keinen Fall warm werfen dürfen. Zudem gilt es die Kreise von Rückraumstratege Oliver Link im Kader von Gäste-Trainer Sven Engelmann einzukreisen. 

bjl

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