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Prellball: Zwei Teams des TSV Dörverden werden Bezirksmeister

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Von: Christel Niemann

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Prellball-Bezirksmeister wurden die Männer 40 des TSV Dörverden mit Marco Otersen, Stefan Zuch, Daniel Rathge und Stephen Smith.
Prellball-Bezirksmeister wurden die Männer 40 des TSV Dörverden mit Marco Otersen, Stefan Zuch, Daniel Rathge und Stephen Smith. © privat

Gleich zwei Titel heimsten die Prellballer des TSV Dörverden bei der Bezirksmeisterschaft ein. Sowohl die Männer 60 als auch die Männer 40 waren in Sittensen erfolgreich.

Dörverden - Die Männer 60 spielten in der Besetzung Bodo Plump, Karl-Heinz Otersen, Wilhelm Gebers und Herbert Koller. Im Team Männer 40 waren Stefan Zuch, Marco Otersen, Daniel Rathge und Stephen Smith dabei. Die jüngere Mannschaft hat sich für die Landesmeisterschaft am Sonnabend, 4. Februar, in Schladen/Harz qualifiziert.

Trotz der Erfolge bedauert Spartenleiter Herbert Koller, dass Prellball – ohnehin eine Nischensportart – weiter ins Abseits gerate: „Da uns die Wesersporthalle zurzeit nicht zur Verfügung steht, mussten wir auf die Kurt-Poppe-Halle und auf andere Trainingszeiten mit nur einem Feld ausweichen. Fünf Spieler haben daher aufgehört, was die überschaubare Aktiven-Zahl noch weiter schmälert.“

Herbert Koller bangt um seine Sportart

Dabei, so Koller, sei gerade Prellball ein idealer Sport für Jung und Alt, mit dem man auch noch im fortgeschrittenen Alter starten könne. „Der Ball wird durch das Herunterschlagen mit der geschlossenen Faust oder dem Unterarm gespielt“, skizziert er mit wenigen Worten das Prozedere. Jede Mannschaft habe die Aufgabe, den Ball so auf den Boden des Eigenfeldes zu prellen, dass er über das Netz ins Gegenfeld gelange. Dabei sei jeder Spieler bemüht, den Ball so gekonnt zu spielen, dass dem Gegner die Annahme erschwert werde.

Ebenfalls den Titel holten die Männer 60 des TSV Dörverden mit Wilhelm Gebers, Karl-Heinz Otersen, Herbert Koller und Bodo Plump.
Ebenfalls den Titel holten die Männer 60 des TSV Dörverden mit Wilhelm Gebers, Karl-Heinz Otersen, Herbert Koller und Bodo Plump. © privat

Als leidenschaftlicher Verfechter fürchtet Koller, dass Prellball zur gefährdeten Nischensportart werden könnte. Die Entwicklung erklären kann er nicht. Bis vor wenigen Jahren gab es in Dörverden eine sehr aktive Prellballszene. Doch mittlerweile muss man fast um die Sportart fürchten. Dabei hat das Spiel alles, was es brauche, um Anhänger in den Bann zu ziehen – Dynamik, Technik, Taktik und viel Teamspiel. Koller, wie alle Männer im Team 60 bereits über 70: „Prellball hält fit und macht richtig Spaß.“

Und obwohl der Sport recht schnell ist, hält sich die körperliche Anstrengung in Grenzen, denn der Bewegungsradius ist recht klein. Auch deshalb kann man Prellball von der Jugend bis ins hohe Alter hinein aktiv spielen und sogar erst im Alter damit beginnen.

Die frischgebackenen Bezirksmeister trainieren immer montags ab 20 Uhr in der Kurt-Poppe Halle in Dörverden. Interessierte können sich bei Herbert Koller, Telefon 04234/559 oder E-Mail prellball@tsv-doerverden.de melden.

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