Zehnter Saisonerfolg für Bollener Trainer

Potters Außenseiter Mansour triumphiert

Erfolgreich: Trainer Toni Potters. 
archiv
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Erfolgreich: Trainer Toni Potters. archiv

Verden – Die Galopprennsaison 2020 in Hannover-Langenhagen ging am Sonntag mit einem sehr gut besetzten Renntag mit elf zum Teil internationalen Leistungsprüfungen zu Ende. In einem Rennen über 2200 Meter sattelten die Trainer aus Achim-Bollen, Pavel Vovcenko, Werner Haustein und Toni Potters je einen Vollblüter.

Zufrieden dürfte vor allen Dingen Toni Potters gewesen sein, denn der von ihm ins Rennen geschickte dreijährige Hengst Mansour siegte mit dem Italiener Michael Cadeddu im Sattel leicht als 110:10-Außenseiter vor Flying Rocket mit Lilli-Marie Engels und Solterio mit Alexander Pietsch. Mansour steht erst seit wenigen Wochen im Stall von Toni Potters. Er wurde zuvor von Bohumil Nedorostek in Hannover trainiert. Für Potters war es der zehnte Saisonerfolg.

Nicht zufrieden dürfte dagegen Werner Haustein mit dem Lauf seines 26:10-Favoriten Ialysos gewesen sein. Der dreijährige Wallach aus dem Gestüt Schlenderhan konnte an seinen letzten guten dritten Platz vom 20. September an gleicher Stätte nicht anknüpfen und wurde mit Maxim Pecheur im Sattel in dem elf Pferde starken Feld diesmal nur Siebter. Der von Pavel Vovcenko ins Rennen geschickte dreijährige Wallach Eisenherz hatte mit Jozef Bojko im Sattel zu Beginn der Zielgeraden einen großen Moment, als er bis auf Platz drei vorstieß, konnte aber diesen Platz im Endkampf nicht halten und wurde nur Achter.

Werner Haustein schickte außerdem in einen Ausgleich I über 2200 Meter den vierjährigen Hengst So Chivalry, ebenfalls mit Maxim Pecheur, an den Start. Das Duo besaß keine Siegchance und wurde am Ende Fünfter. Für den Siegreiter von Nubius, Bauyrzhan Murzabayev, war es der fünfte Tageserfolg. In einem Ausgleich IV über 1900 Meter, der mit 14 Pferden stark besetzt war, kam der dreijährige Wallach Roxalagu im Besitz und im Training bei der Achimerin Kamila Harms an den Start. Im Sattel saß mit Patrick Gibson ein weiterer Achimer Aktiver. Das Duo wurde am Ende Sechster und schnappte sich noch ein kleines Platzgeld. Gewonnen wurde das spannende Rennen vom vierjährigen Hengst Hemingway mit Michael Cadeddu im Sattel vor dem lange führenden vierjährigen Hengst Second Sight mit Jozef Bojko.

Gibson wurde außerdem noch in einem Ausgleich III über 1750 Meter mit dem vierjährigen Wallach Vicente aus dem Stall von Trainerin Saskia Schütz (Hoppegarten) Vierter. Gibson lag in dem 16 Pferde starken Feld stets im Vordertreffen und musste sich nur dem Favoriten Marshmallow mit Bauyrzhan Murzabayev sowie Innis mit Sibylle Vogt und Iringa Mit Rene Piechulek geschlagen geben.  jho

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