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FSV Langwedel-Völkersen: Abstieg scheint nach 2:4 besiegelt

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Von: Ulf Horst von der Eltz

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Ließ den FSV mit dem 2:2 hoffen: Ben Röder verursachte später aber den Strafstoß, der zum 2:3 führte – am Ende scheint mit dem 2:4 gegen Löhnhorst der Abstieg besiegelt.
Ließ den FSV mit dem 2:2 hoffen: Ben Röder verursachte später aber den Strafstoß, der zum 2:3 führte – am Ende scheint mit dem 2:4 gegen Löhnhorst der Abstieg besiegelt. © häg

Jetzt gibt es wohl keine Rettung mehr: Der FSV Langwedel-Völkersen kassierte am Sonntag eine 2:4 (1:1)-Pleite im Abstiegsrunden-Duell gegen den SV Löhnhorst. Damit dürfte der Sturz von der Bezirksliga in die Kreisliga für die Elf des scheidenden Trainers Emrah Tavan zur bitteren Wirklichkeit werden.

Langwedel – Das Match gegen die Traditionself von Werder Bremen am 26. Juni – der FSV Langwedel-Völkersen wird es wohl nicht mehr als Bezirksligist bestreiten. Nach dem 2:4 (1:1) am Sonntag gegen Abstiegsrunden-Schlusslicht SV Löhnhorst scheint der Sturz in die Kreisliga besiegelt. Selbst Dauer-Optimist Emrah Tavan macht sich keine Hoffnungen auf die Rettung mehr.

Der am Saisonende scheidende Coach: „Wenn du das Ruder rumreißen willst, musst du Löhnhorst einfach schlagen. So wird es nicht mehr reichen.“

Mit dem bevorstehenden Abstieg ist wohl auch die Nachfolge des Trainers geregelt. Der Bassener Denis Schymiczek wird seine Zusage, die nur für die Bezirksliga gilt, nun wieder zurückziehen – es läuft alles auf Reserve-Übungsleiter Sascha Lindhorst hinaus. Und nach den bereits offiziellen Weggängen von Artur Pfannenstil (SV Hönisch) sowie Niclas Tiedemann (TSV Lohberg) muss sich der Klub auf weitere Verluste von Leistungsträgern um Daniel Throl einstellen.

Frühes Rot für Jan-Ole Post der Anfang vom Ende

Den Anfang vom Ende lieferte Jan-Ole Post bereits nach wenigen Sekunden: Der Innenverteidiger foulte den aufs Tor zueilenden Christoph Oberschelp und sah wegen Notbremse Rot (1.). „Dumm, da so hinzugehen“, haderte Tavan. Zwar dezimierte sich Löhnhorst später durch Rot für Schweers wegen Schiedsrichter-Beleidigung (39.) ebenfalls – daraus konnte die „Heim-Zehn“ jedoch kein Kapital schlagen. Aus seiner Mannschaft hob Tavan letztlich ein Quartett heraus: „Basti Heimbruch, Ben Röder, Niclas Tiedemann und Daniel Throl haben sich aufgeopfert“.

Ben Röder gibt mit 2:2 Hoffnung - verursacht aber Strafstoß

Allein Oberschelp beschäftigte jedoch die meist zu offene Langwedeler Abwehr entscheidend. Auch Tim Schneider zählte zu den besseren Löhnhorstern. Der Außen war es auch, der nach zu kurz abgewehrtem Einwurf per Direktabnahme das frühe 0:1 (5.) markierte. Nach mehreren guten Chancen auf beiden Seiten glich Tiedemann mit sehenswertem 35-Meter-Freistoß zum 1:1 aus (36.). Oberschelp nutzte einen Tavan-Patzer zum 1:2 (53.), dem Ben Röder nach Annahme mit der Brust volley das 2:2 (69.) folgen ließ – klasse.

„Da hatten wir noch 20 Minuten Zeit, das Ding komplett zu drehen“, vermisste Coach Tavan den erhofften Aufschwung nach dem Ausgleich. Als dann Chris Hybsz einen von Röder an ihm selbst verwirkten Foulstrafstoß zum 2:3 nutzte (74.), zog schon das Abstiegsgespenst über den Burgberg. Abermals Hybsz beendete nach Vorarbeit von Oberschelp, der Louis Gehrke den Ball abnahm, mit dem 2:4 (84.) alle Hoffnungen der Schwarz-Roten auf den Klassenerhalt.

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