Schach: Bezirksoberliga-Meister nach 6:2 über Lüneburg / Ohne Punktverlust in die Verbandsliga

Polster und Vetter raffiniert – SK Verden steigt auf

Torsten Vetter

Verden - Auch zum Abschluss der Bezirksoberliga-Saison blieb der Schachklub Verden siegreich und steigt ohne Punktverlust in die Verbandsliga auf.

Lüneburg II erschien zur dieser neunten Runde an der Allerstadt nur mit fünf statt acht Strategen und unterlag 2:6. Christian Polster spielte am zweiten Brett die sizilianische Drachenvariante und bot dem Strategen aus der Heide einen vergifteten Bauern auf der c-Linie an, den dieser schlug und daraufhin hätte einen Qualitätsverlust hinnehmen müssen, was er aber nicht wählte. Züge später führte der Bauernklau dann zum Damenverlust und in 30 Zügen und drei Stunden zum Partiegewinn für den begabten Verdener Jugendspieler.

Raffiniert siegte auch Torsten Vetter, der seinem Gegenüber eine Figur abnahm gegen zwei Bauern. Der Denksportler aus der Hansestadt hatte sich aber verrechnet, bekam keinen Angriff und musste nach vier Stunden chancenlos aufgeben. Weiter erzielten Matthias Westphal, am ersten Brett, und Spieleiter Karsten Ockenfels jeweils ein Remis. Kampflos siegten Harald Palmer, Uwe und Herbert Campe.

Die Abschlusstabelle sieht so aus: 1. SK Verden 18 Punkten (50 Brettpunkte), 2. Stade II 15 (44), 3. Hermannsburg 14 (43,5), 4. Turm Lüneburg 10 (37,5), 5. Winsen/Luhe 8 (35,5), 6. Jork 7 (34,5), 7. Buxtehude 7 (32), 8. SC Sottrum 5 (30), 9. Bad Bevensen 5 (27) und 10. Buchholz 1 (26). Die beiden Letzten steigen in die Bezirksliga ab.

Verden II schloss die Saison ebenfalls mit einem Sieg ab, in der Bezirksklasse gab es gegen Stade IV ein 5:3. Partiesiege erzielten Claus Warneke, Sergej Smaga, Lüder Dunker und Fabian Wetjen, in nur 18 Zügen mit zwei gewonnenen Offizieren und einer Mattdrohung. Remis trennten sich Manfred („Bobby“) Fischer am Spitzenbrett und Norbert Bischoff. Das Team nimmtden fünften Platz mit neun Punkten ein, Stade fällt auf den siebten Rang zurück, Tostedt II (13) steigt auf.

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