Pilot-Veranstaltung gelungen – Reiter voll des Lobes

Hatte allen Grund zur Freude: Der Bassener Günther Friemel. Archiv-Foto: Wächter

Verden – „Die Pilot-Veranstaltung ist vollauf gelungen. Wir sind organisatorisch und sportlich mehr als zufrieden und haben viel Lob von allen Seiten für unser Konzept bekommen“, verkündete Vorsitzender Karl-Heinz Clasen (Hilgermissen). Der Reitverein der „Montagsclub“ hatte trotz der Corana-Pandemie zu einem viertägigen „Late-Entry-Turnier“ nach Westergellersen auf dem Turnier- und Eventgelände Luhmühlen eingeladen.

Den „Sattelkünstlern“ aus unserer Region scheint die Pause nicht geschadet zu haben, denn es gab Siege für Alexa Stais (Morsum und Harm Lahde (Varste) sowie für den für den RuRV Schwarme startenden Bassener Günther Friemel. Auch die für den Ausbildungsstall von Hilmar Meyer (Morsum) reitenden Tim-Uwe Hoffmann (Zeven) und Ivan Dimitrov Ivanov (Schwarme) waren ebenso wie Oliver Ross (Wulmstorf) und Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit einigen Nachwuchspferden weit vorne platziert. Das „Late-Entry-Turnier“ war vom Landkreis Lüneburg und dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ohne jegliche Zuschauer unter Beachtung aller aktuell geltender Auflagen zur Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus genehmigt worden. „Großer Dank an den Veranstalter, die Richter und alle sonstigen Personen, die dafür gesorgt haben, dass dieses Turnier stattfinden konnte“, sprach Harm Lahde stellvertretend für seine Reiterkollegen viel Lob aus.

Erster Sieger war am Donnerstag in der Ein-Sterne- Springpferdeprüfung Kl. A Landesmeister Harm Wiebusch (Fredenbeck) auf dem Hannoveraner Hengst Bobcat Mard Jo mit der Wertnote 8,60. In der Zwei-Sterne-Springpferdeprüfung Kl. A wurden die Hilmar Meyer Schützlinge Tim-Uwe Hoffmann auf der fünfjährigen Holsteiner Stute Quanita H Zweiter (8,40) und Ivan Dimitrov Ivanov auf der ebenfalls fünfjährigen Schimmelstute Dida M (8,20) Vierter. In den beiden Springpferdeprüfungen Kl. L dominierten die 23-jährige Südafrikanerin Alexa Stais und der für den RV Aller-Weser startende Harm Lahde. In einer Abteilung kamen Stais auf Daisy und Lahde auf Fipi N gemeinsam auf Rang eins (Note jeweils 8,60). Eine weitere Abteilung gewann wiederum Stais auf Daisy (8,60) und Lahde wurde auf Oak Grove’s Clown (8,50) Zweiter. Dritter Sieg für Alexa Stais dann in einer Springpferdeprüfung Kl. L mit der Note 8,80. Harm Lahde feierte in einer Abte8ilung der Springpferdeprüfung Kl. L einen Doppelsieg durch Oak Grove’s Oligarch (8,80) und Oak Grove’s Zephyr (8,60). Eine Springpferdeprüfung Kl. M* gewann Lahde auf Oak Grove’s Oligarch mit der hohen Wertnote 9,00 vor dem für das Quartier von Michaels & Beerbaum GmbH reitenden Rene Dittmer (Harsefeld) auf Everton PJ (8,60). Auch andere Aktive aus unserer Region schnitten gut ab. So gewann der Bassener Günther Friemel eine Abteilung der Springpferdeprüfung Kl. A** auf der fünfjährigen Holsteiner Schimmelstute Cristin (8,70) und wurde außerdem in einer anderen Abteilung der Springpferdeprüfung Kl. A* auf dem fünfjährigen Holsteiner Hengst Chuck (8,40) Zweiter. In einer Abteilung der Springpferdeprüfung Kl. L wurde Oliver Ross auf seinem sechsjährigen Hannoveraner Wallach Con Acento (8,30) Dritter. Dritter wurde auch Markus Beerbaum auf dem siebenjährigen Wallach Flexi K (8,50) in einer Springpferdeprüfung Kl. L. „Das Pilot-Projekt hat gezeigt, was mit viel Arbeit und strengen Auflagen möglich ist. Wir haben von allen Seiten viel Lob bekommen“, freute sich Montagsclub Vorsitzender Karl-Heinz Clasen und stellte weitere Turniere dieser Art, falls die Bedingungen dafür vorhanden sind, schon mal in Aussicht. jho

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