Pflichtaufgabe erfüllt

NHV/BHV-Pokal: SG Achim/Baden zieht in die nächste Runde ein

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Kein Durchkommen gibt es hier für Verdens Matthias Häfker, für den gegen SG-Mann Jan Wolters (8) Endstation ist.

Verden - Von Björn Lakemann. Noch im Vorfeld der ersten Runde im NHV/BHV-Pokal hatte Cord Katz, Teammanager des klar favorisierten Handball-Oberligisten SG Achim/Baden, davor gewarnt, die drei Kontrahenten auf die leichte Schulter zu nehmen. Letztlich eine unbegründete Warnung, wie sich im Verlauf des Spieltages herausstellen sollte.

Zu überlegen war die SG, die auch von Katz für den verhinderten Coach Tobias Naumann trainiert wurde, ihren Kontrahenten und ließ in allen Begegnungen nichts anbrennen.

HSG Verden-Aller kann den Favoriten nicht ärgern

Eine Woche vor dem Punktspielstart wartete gleich im ersten Spiel Gastgeber und Landesligist HSG Verden-Aller. Auch wenn für HSG-Trainer Sascha Kunze das Ergebnis keine große Rolle spielte, hatte er insgeheim in der verkürzten Spielzeit schon darauf spekuliert, den großen Favoriten etwas ärgern zu können. Aber daraus wurde nichts. Der Oberligist von der Weser bestimmte sofort den Takt. Beim 7:3 (11.) erteilten die Achim/Badener um das Torhüterduo Bastian Meinken und Hendrik Obermeyer die vagen Hoffnungen der Allerstädter schon frühzeitig platzen. Dennoch hatte Cord Katz nach dem 9:4 zur Pause eine klare Forderung an seine Mannschaft: „Ihr müsst in der Deckung noch mehr arbeiten.“

Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Verden, doch dann nahm die SG wieder Fahrt auf. Insbesondere Aushilfsspieler Mark Wendel, der im zweiten Abschnitt für Florian Block-Osmers auf Linksaußen agierte, brillierte mit vier Treffern im zweiten Abschnitt. Die etatmäßigen Linksaußen Michele Zysk (verletzt) und Kevin Podien (Urlaub) waren an der Aller nicht am Start. Am Ende stand ein 16:10 zu Buche und der unterlegene Kunze resümierte: „Das war gar nicht so schlecht von meiner Mannschaft. Hinten haben wir gut gestanden, aber vorne zu viel weggeschmissen.“

Sottrum muss drei Spiele in Serie ran

Im nächsten Duell die Überraschung als Landesligist TV Sottrum den ersatzgeschwächten Oberligisten ATSV Habenhausen II mit 19:14 besiegte. Das sollte allerdings der einzige Sieg des Teams von Norbert Kühnlein bleiben, da die Mannschaft zu den folgenden Begegnungen mangels Personal nicht mehr antreten konnte. Der Gastgeber besiegte das Team aus dem Bremer Süden mit 19:14, die schon in der folgenden Partie gegen die SG Achim/Baden antreten mussten. Das Katz-Team besiegte Habenhausens Drittligareserve, die nach der Sottrumer Absagen gleich zum dritten Spiel in Serie ran mussten. Die SG Achim/Baden schaffte ein deutliches 17:10. Doch beim Punktspiel kommendes Wochenende muss sich die SG wohl mehr strecken. „Wir haben nicht gerade überragend gedeckt, doch das war wohl den Blockwechseln geschuldet“, fasste ein zufriedener Katz zusammen.

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