3:2 in Hambergen kurz vor Schluss

Petzold als Etelser Erlöser

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Christopher Petzold

Etelsen - Hoch verdienter Sieg – aber Fußball-Landesligist TSV Etelsen hat sich gestern das Leben beim 3:2 (1:1) beim FC Hambergen selbst schwer gemacht. „Es waren gefühlt 70 oder 80 Prozent Ballbesitz für uns bei einem Chancenverhältnis von 15:3.

Aber wir haben viel zu viel liegen gelassen und müssen über die Entstehung des Siegtreffers sogar noch glücklich sein“, resümierte Trainer Bernd Oberbörsch. Die Partie begann denkbar ungünstig für die Blau-Weißen. Mit dem ersten Ball, den die Hamberger lang nach vorne spielten, hatten sie Erfolg. Eugen Deschner musste am Strafraum retten, Heineke schoss das Leder dann über den Keeper hinweg zum 1:0 (2.). Für den FC ideal, nun vergrub er sich tief in der eigenen Hälfte. Die Etelser nahmen das Spiel an, agierten technisch versiert, vergaben aber unter anderem mit zwei Pfostenschüssen beste Möglichkeiten.

Der Ausgleich war jedoch sehenswert: Philipp Büssenschütt spielte Doppelpass mit Thomas Schuldeis, legte dann quer auf Max Altevoigt – der Stürmer bedankte sich mit dem 1:1 (34.). Büssenschütt selbst sorgte dann freistehend fürs 2:1, als Altevoigt einen abgewehrten Eckball vors Tor geköpft hatte (55.). Richtig „dämlich“, wie Oberbörsch es nannte, ließ sich der Favorit trotz Führung auskontern, Sobottka nutzte den Ball in den Rücken der Abwehr zum 2:2 (69.). Die Schlossparkkicker holten nun die Brechstange raus, aber sie hatten Erfolg: Maximilian Jägers Ecke flog auf den zweiten Pfosten, wo Christopher Petzold goldrichtig stand und die Kugel vier Minuten vor Ultimo ins Netz bugsierte (86.). · vde

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