Erfolg bei Bezirksmeisterschaften mit Co-Pilotin Kira Kiss

Petrat holt Segelflieger-Titel

Erfolgreich: Sebastian Petrat und Kira Kiss im Doppelsitzer mit dem Verdener Team vor dem Start in Tarmstedt.

Verden - Verdens Segelflieger unterstrichen ihre Vormachtstellung im Altbezirk Stade auch beim Gerd-Zeiger-Vergleichsfliegen, der inoffiziellen Bezirksmeisterschaft in Tarmstedt. Diesmal setzte Sebastian Petrat das Ausrufezeichen. Er gewann im Doppelsitzer mit Co-Pilotin Kira Kiss den Titel in der offenen Klasse, der höchsten Wertungsstufe. Drei weitere Platzierungen in den Top Ten runden das Verdener Gesamtergebnis eindrucksvoll ab.

Für Petrat schon der zweite Grund zur Freude in den vergangenen zweieinhalb Wochen. Erst Ende April hatte der begeisterte Wandersegelflieger, der vor sechs Jahren mit seinem Deutschland-Trip für Schlagzeilen sorgte, die Prüfung als Fluglehrer bestanden. Und auch Navigatorin Kira Kiss ist kein unbeschriebenes Blatt. Die 17-Jährige landete vergangenes Jahr bei den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften unter den Top Ten.

Von Tarmstedt aus führte ihr Flug allein mit den Kräften der Aufwinde bis an den Elbe-Seiten-Kanal hinter Lüneburg, dann Richtung Gifhorn und über Celle zurück nach Tarmstedt. Damit hatte zum dritten Male in Folge ein Verdener die offene Wertung der Bezirksmeisterschaft gewonnen, und jedes Mal ein anderer. Bastian Eckelmann gewann vor zwei Jahren, Norbert Dellinger im vergangenen Jahr. Hauchdünn an den „Medaillenrängen“ vorbei schrammte Patrick Smolka auf Platz vier vor Burkhardt Kuß und Bastian Eckelmann auf den Plätzen neun und zehn. In der Club-Klasse glänzte Florian Wolbers auf Platz sieben.

Der scharfe Wind aus östlichen Richtungen machte den Fliegern allerdings einen dicken Strich durch die Rechnung. Da in Tarmstedt ausschließlich in westlicher Richtung gestartet werden kann, und Flieger eigentlich gegen den Wind starten, entschied der Veranstalter aus Sicherheitsgründen zwei der drei Wertungstage zu neutralisieren. Lediglich die Resultate vom Himmelfahrtstag schlugen sich in den Ergebnislisten nieder.

Pech hatte Vorjahressieger Norbert Dellinger. Wegen der Problematik rund um die imaginäre Startlinie konnte sein Flug nicht gewertet werden. Geflogen ist er dennoch – als Training für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Jena-Schöngleina, zu der er bereits Dienstag, 10. Mai, aufbricht. Die Wettbewerbe in Thüringen laufen bis zum 21. Mai. 

kra

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