Im Deutschlandlauf über 1 321 km

Achimer Peter Böhm macht am Donnerstag Station in Dauelsen

Absolviert den Deutschlandlauf von Sylt bis auf die Zugspitze: Peter Böhm vom TSV Achim macht dabei heute Station in Dauelsen.

Dauelsen - Der Deutschlandlauf macht am Donnerstag Station in Dauelsen – und Peter Böhm vom TSV Achim ist dabei: Auf der Tagesetappe von Rotenburg nach Sulingen, die durch Dauelsen, Verden und Martfeld führt, gibt es an der B 215 auf Höhe der BBS Verden einen Verpflegungspunkt, bevor dann über die Aller die Stadt wieder verlassen wird.

Interessierte Zuschauer können ein Durchlaufen der Sportler, je nach Ambitionen und Startzeit, vermutlich zwischen 8.30 Uhr und 10.30 Uhr erwarten. Peter Böhm wird voraussichtlich gegen 9 Uhr das Ortseingangsschild passieren.

Auf Sylt war der Deutschlandlauf (DLL) gestartet worden. Bei diesem besonderen Lauf-Event durchqueren 65 Ultraläuferinnen und -läufer (darunter sechs Frauen) in 19 aufeinanderfolgenden Tagesetappen Deutschland von Nord nach Süd. Insgesamt legen sie dabei 1 321 Kilometer zurück. Die längste Etappe ist rund 90 Kilometer lang, die kürzeste knapp 55 – mit Ausnahme der letzten Etappe am 3. August. Dann werden die Aktiven auf ihrer Zieletappe (24 Kilometer) bei hoffentlich guten Wetterbedingungen die Zugspitze erklimmen.

Bei dieser Herausforderung ist neben Robert Wimmer (52), Sieger des DLL 2008 und Zweitplatzierter des Transeuropalaufs 2012, sowie Heike Pawzik aus Schwerin (LG Mauerweg Berlin), Zweite des DLL 2005 und Vierte des Transeuropalaufs 2009, auch Peter Böhm vom TSV Achim dabei. In den vergangenen Monaten war bei jeder Trainingseinheit, bei jedem Test-Wettkampf der Blick schon fest auf den Deutschlandlauf gerichtet. Mit durchschnittlich knapp 69,5 Kilometern pro Tag – vorausgesetzt man verläuft sich nicht noch – wird an jedem Tag weit mehr als ein Marathon zurückgelegt. Und das ohne auch nur einen Tag Pause.

Strecke macht Schlenker durch NRW

Die Strecke führt die Teilnehmer nicht auf dem geradesten Weg durch Deutschland, sondern macht einen Schlenker durch Nordrhein-Westfalen, weil die Rheinschiene besonders gut geeignet ist – der Radweg ist autofrei, leicht zu finden, für Zuschauer gut zugänglich und bietet tolle Ausblicke. Wäre auf dem direkten Weg durch Hessen gelaufen worden, hätte es große Streckenabschnitte gegeben, die durch wenig besiedelte (Wald)-Gebiete geführt hätten.

Besonderheit für den Achimer Peter Böhm: Auf der vierten Etappe von Hamburg nach Rotenburg stand sein insgesamt 100. Marathon an. Der letzte Deutschlandlauf fand im Jahr 2010 statt. Dass der Lauf nun eine Neuauflage erlebt, erklärt Oliver Witzke so: „Ich organisiere seit einigen Jahren leidenschaftlich gerne Läufe verschiedenster Längen, von Halbmarathons bis hin zu Ultra-Marathons und Etappenläufen. Als aus Läuferkreisen der Wunsch nach einem weiteren Deutschlandlauf laut wurde, habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, diese Herausforderung anzunehmen.“

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