Oberligist geht mit Nachwuchs neue Wege

SG: Perspektivkader nimmt Formen an

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Sie arbeiten ab sofort im Perspektivkader zusammen: Oberliga-Coach Steffen Aevermann, Maximilian Kühling, Mark Wendel, Erik Schmidt, Marc Schwittek, Landesliga-Coach Karsten Krone (oben v.l.), Hendrik Obermeyer und Jan Wolters (unten).

Achim - Von Björn Lakemann. Mit der Investition in den eigenen Nachwuchs gehen die Handballer der SG Achim/Baden ab sofort neue Wege.

Mit den Übungsleitern Steffen Aevermann und Karsten Krone verfügt das Konstrukt über perfekte Bindeglieder zwischen erster und zweiter Mannschaft. „Unter dem Arbeitstitel Perspektivkader sollte unsere Motivation sein, mit Talenten aus der Region leistungsorientiert Handball zu bieten“, erläutert Aevermann, dessen Trainingsarbeit sich zusehends positiv auf das Spiel der Oberligaersten auswirkt – klar zu sehen in den vergangenen Partien, als das Team spielerische Fortschritte aufblitzen ließ und das Publikum begeisterte. Die Reserve sollte möglichst bald in die Verbandsliga aufsteigen, um einen noch höheren Leistungsanreiz zu bieten.

Zunächst umfasst der Perspektivkader sechs Akteure mit Keeper Hendrik Obermeyer, Marc Schwittek aus der Zweiten sowie den A-Jugendlichen Jan Wolters, Erik Schmidt, Mark Wendel und Maximilian Kühling, die gerade in der Verbandsliga die Meisterschaft denkbar knapp verpassten. „Sie sollen das Gerüst der künftigen Ersten werden, wir integrieren sie zunächst mal in beide Teams. Dadurch wollen wir Nachhaltigkeit schaffen. Doch das Konstrukt ist alles andere als festgezurrt, es können noch weitere Spieler hinzustoßen“, sagt Aevermann.

Die Gründe für einen solchen Perspektivkader liegen auf der Hand. Eine größere und qualitativ gute Trainingsbeteiligung sowie das Profitieren von Könnern wie Florian Block-Osmers spielen der SG in die Karten. „Wir verstehen die Jungs als Neuzugänge und gehen mit ihnen natürlich auch ein gewisses Risiko ein“, hofft der engagierte Übungsleiter aus dem Nachbarkreis die individuelle Entwicklung seiner Protagonisten weiter voran zu treiben. Ein Zeitfenster sei nicht vorgegeben.

„Mit dem Doppelspielrecht der jungen Akteure wollen wir natürlich vertrauensvoll umgehen. Auf keinen Fall wollen sie verheizen“, hofft Steffen Aevermann, die Jungspunde über kurz oder lang als Stammspieler in der Ersten zu begrüßen. Die SG mit ihrem engagierten Trainergespann überlässt e nichts dem Zufall. Aus guten Jugendspielern sollen sich gute Seniorenspieler entwickeln. Aevermann gibt zu verstehen: „Wir wollen unser Niveau weitertragen, das geht klar in Richtung Anschlussförderung.“

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