Neu-Coach des 1. FC RW Achim feiert mit seinem Team ein glückliches 2:1 in Langwedel / Tavan: „Elfer ein Skandal“

Ein perfekter Einstand für Costa Efeoglou

Achims Neu-Coach Costa Efeoglou sieht hier einen Zweikampf zwischen Langwedels Niclas Tiedemann und RW-Verteidiger Berkat Karaca. Foto: von Staden

Langwedel/Achim - Von Frank Von Staden. Er kam, sah und siegte – zumindest in seinem ersten Match als Nachfolger für Achims ausgeschiedenen Bezirksliga-Coach Andreas Taubhorn, der aus zeitlichen Gründen ausstieg. Am Reformationstag feierte Costa Efeoglou durch einen glücklichen 2:1 (0:1)-Erfolg seiner Elf beim FSV Langwedel-Völkersen einen perfekten Einstand. Allerdings: Efeoglou ist beim 1. FC RW Achim natürlich kein Unbekannter, ist es doch bereits sein drittes Engagement bei den Rot-Weißen.

Doch auch der neue Übungsleiter wusste, dass der Sieg seiner Elf an einem sehr dünnen Faden hing: „Klar war er etwas glücklich. Denn wir bekommen einen Strafstoß, der für mich keiner war. Der bringt uns ins Spiel zurück, verleiht uns Sicherheit und auf einmal auch neuen Glauben. Danach haben wir gekämpft, alles reingehauen und so fällt noch das 2:1. So muss es in Zukunft weitergehen. Dieser Sieg muss ein Impuls sein. Denn für uns zählt am Ende nur der Klassenerhalt!“

Für diesen Strafstoß (76.), den der ansonsten stark pfeifende Bastian Mertel (Hagen) verhängte, hatte der Unparteiische tatsächlich fast die Exklusivrechte. So kamen bei einem Konter FSV-Keeper Mika Haase und Stürmer Faruk Senci gleichzeitig an den Ball, nur knickte der Achimer zum richtigen Zeitpunkt geschickt ein. Senci selbst meinte später, es sei eine „50:50-Entscheidung“ gewesen, für Langwedels aufgebrachten Coach Emrah Tavan war es schlichtweg „ein Skandal! Denn damit hat der Schiedsrichter das Spiel in eine völlig andere Bahn gelenkt.“ Allerdings wollte Tavan die Niederlage dann nicht nur an dieser einen Szene festmachen: „Denn wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen, hatten ja Chancen in Hülle und Fülle, um dieses Derby für uns zu gestalten. Zur Pause müssen wir ja viel höher als nur 1:0 führen.“ Dieses knappe 1:0 ging auf die Kappe von Daniel Throl, der in der 26. Minute eine Flanke von Ferhat Tavan am langen Pfosten stehend versenkte. Beste Möglichkeiten ließ zuvor zweimal Langwedels Pizan Demli liegen, auf der anderen Seite klärte Tavan einen Kopfball von Senci nach Ecke auf der Linie.

Zur Pause reagierte Efeoglou, tauschte gleich zweimal aus und setzte rund 20 Minuten vor Schluss mit der Einwechslung von Stürmer Behcet Kaldirici alles auf eine Karte, nachdem Throl, Niclas Tiedemann als auch Artur Pfannenstil für den FSV das 2:0 kläglich liegen gelassen hatten. Nachdem dann Senci selbst den Strafstoß versenkte, war es ausgerechnet Behcet Kaldirici, der dann für den Siegtreffer sorgte, als er nach etwas unübersichtlicher Szene goldrichtig stand (79.).

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