Ottersbergs Offensivspieler trifft Mittwochabend zum 2:1-Pokaltriumph über den RSV

Percani erst im Glück – und dann genial

Kein Vorbeikommen gibt es in dieser Szene für Ottersbergs Artur Janot (rechts) gegen Max Friesen. Foto: Freese

Ottersberg - Von Kai Caspers. Das Glück stand Egzon Percani beim 2:1 (1:1)-Triumph über den Ligarivalen Rotenburger SV gleich zweimal zur Seite. Denn zum einen sah er von Schiedsrichter Patrik Feyer (Schwanewede) nach einem Frustfoul an Lucas Chwolka nur die Gelbe Karte. Und dann stand Roman Janot für ihn bereits zur Auswechslung an der Seite, ehe der Ball Percani nach Vorarbeit von Artur Janot und Enes Acarbay am RSV-Strafraum genau vor die Füße fiel. Doch in dieser Szene bewies der Offensivspieler des TSV Ottersberg seine ganze Klasse und spitzelte das Leder mit dem Außenrist zum 2:1 (1:1)-Siegtreffer (81.) im Bezirkspokal über RSV-Keeper Henner Lohmann ins lange Eck. Damit geht es für das Team von Jan Fitschen am Sonntag im Achtelfinale zum Ligarivalen TuS Harsefeld.

Sehr zum Ärger von Rotenburgs Trainer Tim Ebersbach. Zwar bescheinigte er seinem Team in dem Wümme-Derby keine gute Leistung, „doch Percani hätte nach dem Foul gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen. Das war eine klare Rote Karte.“ Sein Pendant Jan Fitschen freute sich indes über das Ergebnis. Allerdings hatte auch er einige Mängel im Spiel seiner Elf gesehen. „Zum Führungstor haben wir die Rotenburger doch eingeladen. So etwas darf einfach nicht passieren“, verwies er auf den katastrophalen Querpass von Jannik Tölle vor dem eigenen Strafraum. Denn in diesen spritzte Arthur Bossert und ließ Ottersbergs Torhüter Felix Mindermann keine Chance – 0:1 (18.). Nur gut, dass die Antwort nicht lange auf sich warten ließ, denn drei Minuten später glich Acarbay nach Percani-Ecke zum 1:1 aus. In der Folge parierte Mindermann glänzend einen abgefälschten Ball von Marcello Muniz (25.), ehe Dominik Rosenbrock auf der anderen Seite (28.) freistehend die mögliche Führung vergab. Kurz vor der Pause hätte Stefan Denker die Gäste dann in Führung bringen können. Doch zunächst (42.) fand er seinen Meister in Mindermann. Zudem hatte er Pech mit einem Kopfball (43.) an die Latte.

In der zweiten Hälfte bekamen die rund 200 Zuschauer in dem überaus dürftigen Wümme-Derby nur wenig geboten. Erst ein Fehlpass am eigenen Strafraum von Leonard Belba sorgte für Aufregung, als Mindermann im Anschluss (66.) bei seiner Rettungstat Denker im Strafraum von den Beinen holte. „Man muss auch mal Glück haben“, gestand Ottersbergs sportlicher Leiter Markus Bremermann ein. Und das blieb den Gastgebern bei Percanis-Siegtreffer dann ja auch treu.

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