22-Jähriger stellt sich bei SG Herausforderung Oberliga / Trainer Naumann verlängert

Pehling: „Ich habe nichts zu verlieren“

Tobias Naumann, Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden, freut sich über den nächsten Neuzugang. Mit Luke Pehling (vorne) zieht es einen talentierten Youngster aus Arbergen-Mahndorf zur SG. Foto: Caspers
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Tobias Naumann, Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden, freut sich über den nächsten Neuzugang. Mit Luke Pehling (vorne) zieht es einen talentierten Youngster aus Arbergen-Mahndorf zur SG. Foto: Caspers

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Die ersten Schritte von Luke Pehling zu seiner neuen Trainingsstätte am Badener Lahof – sie waren noch etwas bedächtig. Allerdings hatte das auch einen guten Grund. Denn der Neuzugang des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden wurde erst vor drei Wochen am Sprunggelenk operiert. Dennoch macht der 22-Jährige, der vom Landesligisten SG Arbergen-Mahndorf kommt, auf Anhieb einen sehr selbstbewussten Eindruck. „Ich habe definitiv nichts zu verlieren und traue mir den nächsten Schritt in meiner Entwicklung auch zu. Von daher freue ich mich auf die coole Aufgabe“, lässt der Youngster wissen. Neben Pehling gibt es zudem eine weitere erfreuliche Nachricht, denn Trainer Tobias Naumann hat für eine weitere Saison zugesagt. Dabei wird er auch weiterhin von Thorben Schmidt unterstützt.

„Für uns gab es überhaupt keine Diskussionen, dass wir die Arbeit mit Tobi fortsetzen wollen. Trotz des schlechten Saisonstarts haben wir nie an ihm gezweifelt. Und die letzten Ergebnisse haben uns darin ja auch bestätigt. Somit sind wir froh, dass er Beruf, Familie und den Sport weiterhin unter einen Hut bekommt und uns erhalten bleibt“, freut sich SG-Team-Manager Cord Katz. Und Naumann macht auch keinen Hehl daraus, dass er nach einer kurzen Abwägung noch immer extrem viel Lust auf die Aufgabe hat. „In der jungen Mannschaft steckt noch viel mehr Potenzial. Und das möchte ich natürlich gerne herauskitzeln. Daher bin ich auch noch nicht fertig“, hofft er in der neuen Saison, wann auch immer sie dann anfängt, in erster Linie auf einen besseren Start. „Das dürfte vermutlich nicht so schwer werden. Da bin ich ganz guter Dinge, denn wir haben definitiv eine konkurrenzfähige Mannschaft.“

Und in dieser soll Luke Pehling für zusätzliche Belebung sorgen. Zwar hat der Youngster zuletzt „nur“ in der Landesliga gespielt, doch im Team von Trainer Thomas Panitz war er nicht nur Spielgestalter, sondern mit 130 Treffern auch bester Torschütze seines Teams. Darüber hinaus kann er laut Naumann auch zu einem Faktor in der Deckung werden. „Luke ist ein junger und hungriger Spieler, der zudem noch aus der Region kommt und damit bestens in unser Konzept passt. Daher haben wir mit ihm genau den richtigen Spieler gefunden.“ Dass Pehling nach seiner Operation noch ein wenig Zeit benötigt – für den SG-Coach überhaupt kein Problem. „Der Eingriff ließ sich nicht vermeiden. Außerdem ist aktuell ohnehin noch kein geregeltes Training möglich. Daher müssen wir bei Luke sicher nichts übers Knie brechen, sondern geben ihm die Zeit und werden ihn langfristig aufbauen“, plant Naumann mit seinem Neuzugang auf jeden Fall länger als eine Saison. Auch Pehling will sich im Vorfeld nicht zu sehr unter Druck setzen. „Natürlich traue ich mir den Sprung zu. Aber ich weiß auch, dass meine Anteile im Gegensatz zu Arbergen geringer sein werden. Doch in den Gesprächen habe ich sofort das Vertrauen in meine Person gespürt und gehe fest davon aus, dass es in Achim passen wird“, freut sich der Jura-Student schon jetzt auf das erste Heimspiel in einer voll besetzten Gymnasiumhalle. „Denn in Arbergen hatten wir nicht so viele Zuschauer.“ Und was den Einstieg in Achim angeht – da ist dem 22-Jährigen ebenfalls nicht bange. Dafür werden Joost Windßus, mit dem er gemeinsam in der A-Jugend-Bundesliga gespielt hat und Henrik Budelmann, der ebenfalls aus Arbergen zur SG gewechselt ist, schon sorgen. Der dritte im Bunde ist Rückkehrer Marvin Pfeiffer. „Mit ihm habe ich zusammen Beach-Handball gespielt.“

Apropos Arbergen: Eigentlich hatte Pehling dort bereits für eine weitere Saison zugesagt, ehe er es sich dann doch noch einmal anders überlegt hat. „Nomalerweise bin ich nicht so ein Typ. Doch sowohl die Trainer als auch die Mannschaft haben es gut aufgefasst und Verständnis für meine rein sportliche Entscheidung gezeigt.“ Nicht von ungefähr richtete Cord Katz dann auch ein großes Dankeschön an die Arberger Verantwortlichen. „Wir haben es mit Thomas Panitz und Jörg Budelmann immer offen kommuniziert, dass wir Interesse an Luke haben. Daher freuen wir uns, dass sie ihn trotz der vorherigen Zusage ziehen lassen und er bei uns dann den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen kann“, so Achim/Badens Team-Manager.

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