Achim/Badens Neuzugang hat seine Verletzung auskuriert und brennt auf sein SG-Debüt

Pehling – ein Profiteur der Zwangspause

Die Folgen der Sprunggelenks-OP hat Luke Pehling mittlerweile längst auskuriert und brennt nun auf seinen ersten Einsatz für die SG Achim-Baden.
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Die Folgen der Sprunggelenks-OP hat Luke Pehling mittlerweile längst auskuriert und brennt nun auf seinen ersten Einsatz für die SG Achim-Baden.

Achim/Baden – Im Juni präsentierte Handball-Oberligist SG Achim/Baden mit Luke Pehling einen vielversprechenden Neuzugang. Zwar benötigte der 23-Jährige seinerzeit bei seiner Vorstellung nach einer Operation am Sprunggelenk noch zwei Gehhilfen, doch die hat Pehling mittlerweile längst in die Ecke gepfeffert. Aber damit nicht genug. Aktuell hat der Youngster die Folgen der OP auskuriert und in der laufenden unterbrochenen Saison lediglich zwei Spiele verpasst. Daher hat die Coronabedingte Zwangspause, auch wenn es die für ihn nicht gebraucht hätte, zumindest für Pehling einen positiven Nebenaspekt.

Große Freudensprünge gab es aber nicht. „Klar, für mich ist das super. Aber in der aktuellen Situation sind Einzelschicksale nicht so wichtig. Daher wäre mir auch viel lieber gewesen, wenn die Unterbrechung der Saison ausgeblieben wäre und alle hätten normal weiterspielen können“, gibt der Jura-Student zu verstehen. „Letztlich können wir an der Situation aber nichts ändern, sondern müssen abwarten, wann es dann für uns weitergeht“, hält Pehling Ende Februar für ein realistisches Datum für einen Re-Start der laufenden Saison. Dabei spielt es für ihn keine Rolle, in welcher Form die Serie fortgesetzt wird. „Das ist mir im Grunde genommen völlig egal. Die Hauptsache ist doch, dass wir wieder in die Halle dürfen.“

Bis es so weit ist, gilt es sich aber noch ein bisschen in Geduld zu üben. Für Luke Pehling nichts Neues. „Das kenne ich ja schon. Zwar war ich nach meiner Verletzung einmal in der Woche zum Training in der Halle, doch da habe ich lediglich individuell trainieren können. Befriedigend war das nicht wirklich“, war der 23-Jährige dann auch eher genervt von der Situation. Daher blickt der Rückraumspieler seiner Rückkehr aufs Parkett auch voller Vorfreude entgegen. Gleichwohl wollte der Youngster nicht verhehlen, dass ihm die lange Pause nicht geschadet hat: „Nachdem ich Mitte Mai operiert worden bin, ist mir erst im Nachhinein bewusst geworden, wie extrem der Eingriff gewesen ist. Denn selbst jetzt, also ein halbes Jahr später, gibt es mitunter nach einer Belastung noch immer leichte Schmerzen. Aber die werden immer weniger.“

Genau wie seine Teamkollegen, mit denen zumindest einmal in der Woche gemeinsam über Zoom virtuell der Kontakt gehalten wird, absolviert Pehling derzeit mindestens zwei Laufeinheiten in der Woche. Darüber hinaus stehen Stabilitäts- und Kraftübungen auf dem Programm. „Und da ich nicht ins Fitnessstudio kann, absolviere ich unter Anleitung der Trainer regelmäßig Workouts zu Hause“, sieht sich Luke Pehling für sein Debüt im SG-Trikot gut gerüstet. Wann immer es denn sein wird. „Das haben wir leider nicht in der Hand. Daher können wir nur hoffen, dass die Corona-Zahlen runtergehen und wir wieder trainieren dürfen. Bevor es dann aber mit den Punktspielen wieder losgeht, bedarf es mindestens einer Vorbereitungszeit von drei bis vier Wochen. Ansonsten sehe ich da einige Probleme auf die Vereine zukommen“, verweist der 23-Jährige auf das erhöhte Verletzungsrisiko.

Von Kai Caspers

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