Pavel Vovcenkos Ice Man bleibt in Baden-Baden eiskalt

Hatte Grund zur Freude: Trainer Pavel Vovcenko.
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Hatte Grund zur Freude: Trainer Pavel Vovcenko.

Verden – Der letzte diesjährige Galopprenntag in Baden-Baden auf der Rennbahn in Iffezheim verlief für die beiden Trainer aus Achim-Bollen, Pavel Vovcenko und Toni Potters, mit einem Sieg und mehreren vorderen Platzierungen noch einmal sehr erfolgreich. In einem mit 18 Pferden besetzten Ausgleich IV über 2000 Meter machten Vovcenko mit Ice Man und Potters mit Dreamcatcher sogar das Ende unter sich aus.

Der mit Jockey Andreas Helfenbein als 272:10-Außenseiter ins Rennen gegangenen vierjährige Hengst Ice Man gewann den Ausgleich IV leicht mit zweieinviertel Längen Vorsprung vor dem fünfjährigen Wallach Dreamcatcher mit Clement Lecoeuvre und Heart Ahead mit Sean Byrne. Ice Man lag mit Andreas Helfenbein im Sattel vom Start weg im Vordertreffen. Das Duo übernahm eingangs der Zielgeraden die Führung und verteidigte diese bis ins Ziel.

In einem weiteren Ausgleich IV, jedoch über die Steherdistanz von 2800 Meter, hätte es beinahe einen weiteren Sieg für Vovcenko gegeben, doch die siebenjährige Stute Lacrimosa musste sich mit der talentierten Maike Riehl im Sattel nur dem Favoriten Nextwave mit Robin Haedens geschlagen geben. Platz drei in diesem spannenden Rennen belegte Medaillon mit Leon Wolff. Auch noch drei weitere Vovcenko-Vollblüter liefen in die Geldränge. In einem mit 18 Pferden besetzten Ausgleich IV über 1600 Meter wurde die vierjährige in Irland gezogene Stute Feuerblume mit Sibylle Vogt im Sattel Vierte und in einem mit 14 Pferden besetzten Ausgleich III über 1800 Meter der sechsjährige Wallach Dantos mit Lilli-Marie Engels ebenfalls Vierter und die fünfjährige Stute Lovely Dream mit Helen Böhler Fünfte.

Eine gute Leistung zeigte auch der von Toni Potters trainierte zweijährige Hengst Aribeau mit Vinzenz Schiergen im Sattel in dem mit insgesamt 200 000 Euro hoch dotierten Auktionsrennen. In der mit 16 zweijährigen Vollblütern besetzten Prüfung über 1400 Meter wurde Aribeau am Ende zwar „nur“ Sechster, sicherte sich aber noch ein fettes Platzgeld von 10 000 Euro. Gewonnen wurde das Rennen vom Hengst Principe mit Champion Bauyrzhan Murzabayev im Sattel. Principe befindet sich im gemeinsamen Besitz von Fußball-Manager Klaus Allofs und dem Sottrumer Gestüt Fährhof.

Zum Abschluss der Galopprennsaison in Leipzig gab es den dritten Sieg in Folge für den von Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem) trainierten sechsjährigen Wallach Zenith. Mit Mirko Sanna im Sattel gewann Zenith einen über 1600 Meter führenden Ausgleich IV leicht mit drei Längen Vorsprung vor Wicker Stone mit Rene Koplik und Fazenda’s Girl mit Michael Cadeddu. Der weiter verbesserte Schnakenberg-Wallach lag in dem zwölf Pferde starken Feld zunächst im Mitteltreffen und schritt erst zu Beginn der Zielgeraden zum vorentscheidenden Angriff über.

Verbessert stellten sich auch Schnakenbergs zweite und dritte Starter vor. Die vierjährige Stute Oriental Dreamer zeigte in einer Prüfung über 1850 Meter mit Mirko Sanna im Sattel eine bessere Form und wurde in dem elf Pferde starken Feld Vierte. Sie musste sich nur Bauyrzhan Murzabayev auf Dankra sowie Karena mit Lukas Delozier und Invisable Tango mit Rene Koplik geschlagen geben. Auch Schnakenbergs fünfjähriger Wallach Baasha zeigte sich in einem Ausgleich IV über 2000 Meter von seiner besseren Seite. Mit der jungen Alina Meyer im Sattel wurde Baasha zwar „nur“ Fünfter, lag im Ziel aber lediglich zwei Längen hinter der Siegerin Vendetta mit Bauyrzhan Murzabayev.  jho

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