„Tunnel“ als Geschenk für Betreuer Mahnke / Verden 5:1 über Worpswede / „Ordentlich gespielt“

Patrick Zimmermann gibt gerne

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Setzte den Schlusspunkt mit einem Freistoß zum Verdener 5:1-Erfolg: Jannes Bade (rechts), hier im Duell mit Worpswedes Julian Webendörfer. ·

Verden - Von Ulf von der EltzZum Schluss wurde es noch eine deutliche Angelegenheit: Fußball-Bezirksligist FC Verden 04 feierte gestern Nachmittag einen 5:1 (2:0)-Erfolg über den FC Worpswede und behauptete seinen Platz im Verfolgerfeld des weiterhin souveränen TSV Bassen.

Mit dem Auftritt in einem teilweise hektischen Match, in dem zumeist klare Spielzüge fehlten, zeigte sich Trainer Jens Dreyer zufrieden: „Wir haben ordentlich gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen. Worpswede hatte zu keiner Zeit die Chance, hier etwas mitzunehmen.“ Das sah sein Gegenüber Carsten Huning nicht ganz so eindeutig: „Sicher ist der Erfolg gerecht, ein 3:1 hätte ich auch unterschrieben. Uns fehlte die Durchschlagskraft, ansonsten haben wir ganz gut mitgehalten. Verden zeigte sich vor dem Tor entschlossener.“

Allerdings mussten die Allerstädter in den letzten zwölf Minuten noch einmal Gas geben, nachdem Rasmus Berger gegen die völlig offene Abwehr auf 1:3 verkürzt hatte (78.). Mit einem Kopfball nach Halinger-Ecke machte Jan Twietmeyer zum 4:1 dann alles klar (86.). Jannes Bade setzte gar noch einen drauf, als sein Freistoß aus dem Halbfeld an Freund und Feind vorbei zum 5:1 ins Netz segelte (90.+2). Zu diesem Zeitpunkt durfte sich Patrick Zimmermann längst erholen. Der Stürmer setzte mit einem „Tunnel“ aus spitzem Winkel gegen Keeper Damian Twisterling das Highlight des Nachmittags zum 3:0 (51.). „Mein Geschenk für dich“, klatschte er bei seiner Auswechslung Betreuer Matthias Mahnke ab, der seinen 45. Geburtstag feierte. Nach diesem 3:0 schienen die Blau-Weißen ungefährdet – bis sie im Anschluss an einen Schrägschuss von Bade, der knapp am Kasten vorbeistrich (73.), die Fahrt herausnahmen und so die Huning-Elf noch einmal ins Match brachten. „Aber auch in dieser Phase hatten wir eigentlich alles im Griff. Die Truppe zeigte, dass sie die Rückschläge verdaut hat und nun wesentlich stabiler ist als noch vor Wochen“, fand Dreyer ein Pauschal-Lob.

Nach einem Blitzstart mit dem 1:0 durch David Hennig, der ein feines Kubiak-Zuspiel verwertete (5.), hatten die Verdener Pech, dass Steen Burford umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte (27.). Aber der in die Innenverteidigung gerückte Orry Bischert ließ nichts anbrennen, für ihn kam Tugay Dogru auf die Sechs. Und avancierte sogar zum Torschützen: Einen 25-Meter-Freistoß von Philipp Breves ließ Twisterling nach vorne prallen – Dogru staubte per Kopf zum 2:0 ab (42.). Zwar verpasste Hennig kurz nach der Pause freistehend das 3:0, als Twisterling mit dem Fuß prima reagierte (48.), aber nur 180 Sekunden später zeigte sich Zimmermann zu Mahnkes Geburtstag in Geberlaune und sorgte praktisch schon für die Entscheidung.

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