Patrick Spitzer bleibt Dreh- und Angelpunkt / Vorschusslorbeeren für die beiden neuen Youngster Benjamin Airich und Salim Kaldirici

Bierstedt-Bruhns Schwerpunkt liegt in der Verbesserung der Defensive

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Bierdens Trainer Stephan Bierstedt-Bruhn blickt der kommenden Saison mit seinen Neuzugängen Roman Hoffmann, Dennis Schlüterbusch, Dennis Helfer (von links) freudig entgegen.

Kreis-Verden - Von Dietmar Seesko. BierdenKreis-Verden - Von Dietmar Seesko. In der vergangenen Saison war für den TSV Bierden lange Zeit sogar der Relegationsplatz im Bereich des Möglichen. Letztlich belegte das Team von Stephan Bierstedt-Bruhn aber „nur“ den vierten Platz. Die Gründe lagen für die Trainer dabei auf der Hand – die hohe Anzahl der Gegentore.

Dass der Schwerpunkt in der Vorbereitung daher in der Defensive liegt, versteht sich somit von selbst. „Da müssen wir den Hebel ansetzen. Das muss besser werden. Schließlich ist in der Offensive fast alles stimmig, waren wir mit 91 Toren hinter Meister Ottersberg dort das zweitstärkste Team“, weiß Bierdens Trainer. Verzichten muss Bierstedt-Bruhn in der neuen Saison auf Hüseyin Demir (SV Baden), Tim Nienkerken (Altherren) und Scott Breselge (TSV Fischerhude-Quelkhorn). Für ihn wurde mit Pierre Granig (TB Uphusen II) ein neuer Keeper gefunden. Verstärkt haben sich die Bierdener auch noch mal in der ohnehin schon gut besetzten Offensive. Denn mit Lüder Helms, er ist in jedem Spiel für einen Treffer gut, kehrt ein guter Bekannter aus Uphusen an seine alte Wirkungsstätte zurück. Auch Dennis Schlüterbusch (FSV Langwedel-Völkersen) ist in der Kreisliga eine feste Größe. Ein Talent ist Benjamin Airich, der bisher beim TSV Uesen aktiv war. „Er bringt alle Voraussetzungen mit“, hält Bierstedt-Bruhn große Stücke auf den 19-jährigen. Das gilt auch für Salim Kaldirici, wobei der 21-Jährige in der Defensive beheimatet ist. „Er hat mich im Training regelrecht begeistert. Auch von ihm können wir einiges erwarten“, freut sich Bierdens Coach über den talentierten Neuzugang vom 1. FC Rot-Weiß Achim. Mit Stürmer Ferhat Senci hatte noch ein weiterer Spieler der Achimer zugesagt, sich dann jedoch für einen Verbleib beim FC entschieden. „Ferhat hat gemerkt, dass er doch bei seinem Heimatverein bleiben will. Wir haben dafür Verständnis gezeigt und ihm keine Steine in den Weg gelegt. Warum sollten wir auch? Bei Salim gab es auch keine Probleme“, hat Bierdens sportlicher Leiter Florian Warmer ein gutes Verhältnis zum Ortsnachbarn.

Nicht wegzudenken aus dem Bierdener Team ist Patrick Spitzer. Er ist als Co-Trainer nicht nur der verlängerte Arm von Bierstedt-Bruhn auf dem Platz, sondern darüber hinaus Goalgetter und ein absolutes Vorbild an Einsatz für seine Mitspieler. Gelingt es Bierdens Trainer die Neuzugänge gut ins bestehende Gefüge zu integrieren, ist dem Team durchaus eine Spitzenplatzierung zuzutrauen. Auch wenn für Bierstedt-Bruhn nur der SVV Hülsen als Meister in Frage kommt.

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