Ottersberger trifft zum 2:2 gegen Celle

Patrick Delon – sein Lupfer sitzt

Den Ball fest im Blick: Patrick Delon traf spät zum Ottersberger 2:2 gegen Celle. J Foto: Woelki

Ottersberg - Jan Fitschen wusste nicht, ob er froh sein sollte oder nicht: „Mein Fazit fällt zwiespältig aus. Auf der einen Seite sind wir erfreut, dass wir noch was mitgenommen haben. Auf der anderen Seite hätte auch ein Sieg herausspringen können.“ Nach dem 2:2 (0:1) seines TSV Ottersberg am Sonntag im Landesliga-Duell gegen den MTV Eintracht Celle entschied sich der Coach dann letztlich doch für die frohe Variante: „Es war ein gutes Heimspiel, die Mannschaft ist wieder ein Stück weiter.“

Die Wümme-Kicker erwiesen sich als die aktivere Elf, vergaben aber zu viele gute Chancen. Zweimal scheiterte Jan Schröder im ersten Abschnitt aussichtsreich. Das sollte sich rächen: Nach einer Ecke schoss Celles Jarzyna zunächst einen Ottersberger an und bugsierte die Kugel dann im zweiten Versuch zum 0:1 über die Linie (37.). Was die Gastgeber auszeichnete: Auch durch den Rückstand ließen sie nicht beirren und arbeiteten weiter nach vorne.

Der Erfolg stellte sich im zweiten Abschnitt ein, als Egzon Prcani mit einem Schuss ins lange Eck das 1:1 markierte (63.) – Jan Schröder hatte den Goalgetter mit einem Pass durch die Schnittstelle freigespielt. Zweimal Lukas Klapp und Dominik Rosenbrock vergaben weitere Möglichkeiten. Pech für die Ottersberger, dass sie durch ein zweites blödes Tor erneut in Rückstand gerieten: Rosenbrock wollte Keeper Leon Seeger anspielen, traf den Ball aber zu kräftig und verursachte so durch ein Eigentor das 1:2 (68.).

Die Platzherren fighteten jedoch abermals zurück und belohnten sich: Patrick Delon setzte nach Geisler-Zuspiel von Außen zum Lupfer an – der saß zum verdienten 2:2 (87.). Ein großes Lob verteilte Fitschen („wir haben nie aufgehört“) an Artur Janot, der noch am Freitag in der Zweiten gespielt hatte und gegen Celle einen guten Auftritt als Sechser hinlegte. 

vde

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