TSV Etelsen fehlen gegen Treubund Lüneburg die zündenden Ideen / Punkt für Oberbörsch in Ordnung

Nur Pascal Mannig trifft beim 1:1

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Gegen die vielbeinige MTV-Defensive gibt es für Etelsens Davut Kilinc in dieser Szene kein Durchkommen. ·

Etelsen - Von Kai CaspersMit einer Premiere wartete der TSV Etelsen nach der gestrigen Partie gegen den MTV Treubund Lüneburg auf. Erstmals gab es eine Pressekonferenz beim Fußball-Landesligisten. Wer jedoch nach dem 1:1 (0:1) dort auf Höhepunkte gehofft hatte, der wartete vergeblich. Weder Etelsens Trainer Bernd Oberbörsch noch Olaf Lakämper „hauten“ dort mal so richtig einen raus, sondern waren sich einig, dass das Ergebnis dem Spielverlauf entsprach.

„Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Zumal jetzt drei schwere Auswärtsspiele auf uns warten. Doch gerade in der ersten Halbzeit hat Lüneburg sehr gut gestanden und uns das Leben extrem schwer gemacht“, erkannte Oberbörsch die Leistung des MTV neidlos an. Allerdings hatten die Gastgeber daran auch einen gewissen Eigenanteil. Denn anstatt schnell über die Außen zu spielen, versuchten es die Schlosspark-Kicker immer wieder durch die Mitte. Und dort war gegen die sehr gut gestaffelte Lüneburger Defensive einfach kein Durchkommen. Zudem fehlte es im Etelser Spiel phasenweise auch am nötigen Tempo. Dennoch gab es einige gute Chancen der Gastgeber. Die beste sicher in der 22. Minute, als zunächst ein Schuss von Pascal Mannig nach Ablage von Davut Kilinc zunächst noch geblockt wurde, ehe Kilinc den Abpraller über das Tor drosch. Pech in der 28. Minute, als Maximilian Altevoigt nach Pass von Außen einen Tick zu spät kommt. Auch wenn die Lüneburger zwar die bessere Spielanlage zeigten, sorgten sie dabei kaum einmal für Gefahr für das von Daniel Büchau gehütete Etelser Tor. Nicht von ungefähr resultierte das 0:1 (43.) auch aus einem Fehler der Gastgeber. Nachdem Kato Tavan zu einem Konter gestartet war, leistete sich der Außenspieler im Mittelfeld einen fatalen Ballverlust. Diesen nutzten die Lüneburger zu einem Konter, den Steffen Hattendorf zur Führung nutzte.

Nach der Pause erhöhten die Gastgeber dann endlich das Tempo. „Ich denke, dass wir da schon die überlegene Mannschaft waren. Von den Lüneburgern war in der Folge nicht mehr viel zu sehen. Dennoch hat es bei uns im Spiel nach vorne auch weiterhin an den nötigen Ideen gefehlt“, bemängelte Oberbörsch. Kato Tavan hätte dann in der 65. Minute seinen Patzer aus der ersten Hälfte wett machen können, ließ es nach einem Konter jedoch an der nötigen Präzision vermissen. Nur zwei Minuten später dann aber der verdiente Ausgleich. Nachdem sich Lüneburgs Kleine einen folgenschweren Patzer im Mittelfeld geleistet hatte, war Pascal Mannig auf und davon und ließ MTV-Keeper Sebastian Schulz keine Abwehrchance – 1:1 (67.). Fünf Minuten später fast die Führung, als ein Schuss von Maximilian Jäger gerade noch geblockt wurde. Glück dann kurz vor dem Ende, als Etelsens Keeper Daniel Büchau gleich zweimal bei gefährlichen Lüneburger Standards geprüft wurde.

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