Pascal Lüthje nutzt das neue Spielrecht

Pascal Lüthje

Verden/Morsum - Seit dem 1. Juli gilt das sogenannte Gastspielrecht für Jugend-Handballer. „Für die jungen Handballer sicher eine tolle Sache. Eine gute Grundidee. Denn leider fehlt in vielen Vereinen der Nachwuchs, so dass wir die Teams künstlich auffüllen müssen“, verdeutlicht Helmut Masemann, stellvertretender Vorsitzender Spieltechnik in der Handballregion Mitte Niedersachsen (HRMN), die Crux an der Sache.

Dabei könnten sich Gastspieler weiterentwickeln, seien nicht nur Lückenfüller sondern können im zweiten Team durchaus Führungsqualitäten übernehmen. Aktuelles Beispiel ist Pascal Lüthje (Jahrgang 2002), der eigentlich C-Jugendlicher ist, aber bei der Landesliga-B-Jugend der HSG Verden-Aller bei Trainer Sven Klaasen aushilft.

„Da die HSG aber über keine C-Jugend verfügt, ist mein Sohn jetzt auch für die C-Jugend des TSV Morsum spielberechtigt“, verdeutlicht Vater Timo Lüthje. Beim TSV Morsum soll Lüthje Junior im linken Rückraum agieren, während der Rechtshänder in seinem Ursprungsverein als Linksaußen aufläuft. Masemann untermauert: „Die Kinder wollen spielen. So mussten wir doch soetwas erfinden, um Teams zu erhalten.“ Allerdings sind den JugendHandballern höchstens zwei Partien binnen 48 Stunden gestattet.  

bjl

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