Oytens TT-Herren starten in Hittfeld ins Abenteuer Verbandsliga / Klassenerhalt das erklärte Ziel

Kramer: „Haben nichts zu verlieren“

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Müssen sich in der Verbandsliga auf viel Gegenwind einstellen: Oytens Fabian Kramer (links) und Jonathan Feldt.

Oyten - Die Zeit des Wartens ist vorbei: Sonnabend beginnt für die TT-Herren des TV Oyten mit der Auswärtspartie beim TSV Eintracht Hittfeld (18 Uhr) endlich die mit großer Spannung erwartete Saison in der Tischtennis-Verbandsliga. „Natürlich ist der Auftakt alles andere als dankbar. Doch wir haben ja nichts zu verlieren und können dort ganz befreit aufspielen“, gibt Fabian Kramer, Kapitän des Aufsteigers, vor dem Duell bei einem der Titelfavoriten zu verstehen.

Nur eine Woche später erwarten die Oytener mit der SG Schwarz-Weiß Oldenburg das nächste Spitzenteam zum ersten Heimspiel. Gut möglich, dass sich der Aufsteiger dann gleich im Tabellenkeller wiederfindet. Für Kramer jedoch kein Problem. „Nach den ersten beiden Spielen wissen wir sofort, wo wir stehen. Außerdem gibt es für uns ohnehin keine einfachen Spiele mehr, da die Liga verdammt stark ist. Daher kann unser Ziel auch nur der Klassenerhalt sein“, lässt der TVO-Kapitän keine zwei Meinungen gelten.

Personell hat sich beim Landesliga-Meister der vergangenen Saison nicht viel getan. Einziger Neuzugang ist Rico Buchholz, der hinter Spitzenspieler Peter Igel an Position zwei zum Einsatz kommen wird. Nicht mehr dabei ist indes TVO-Routinier Frank Müller. „Er wird uns fehlen. Schließlich war Frank nicht nur immer ein Vorbild an Einsatz, sondern hat zudem mit Peter auch ein überragendes Doppel gespielt“, weiß Kramer: „In der Landesliga war das unser großes Plus. Schließlich haben wir nahezu in jedem Spiel eine Führung vorgelegt. Das dürfte in dieser Saison sicher nicht der Fall sein. Mal gucken, wie wir dann mit der für uns neuen Situation umgehen.“

Dass die Oytener mit Peter Igel auch nach dem Aufstieg weiterhin über einen der Spitzenspieler der Liga verfügen – dessen ist sich Fabian Kramer bewusst. Rico Buchholz, der auch im oberen Paarkreuz zum Einsatz kommt, traut der TVO-Kapitän eine ausgeglichene Bilanz zu. An Position drei kommt Marco Gluza zum Einsatz, der definitiv in der Mitte mit zu den stärksten Spielern gehören sollte. Eine neue Situation gibt es für Jonathan Feldt, der an Vier erstmals seit langer Zeit vom Wert her zu den schwächsten Akteuren in seinem Paarkreuz zählt. „Aber das macht die Sache ja noch viel spannender“, wirft Feldt die Flinte nicht schon im Vorfeld ins Korn. Komplettiert wird das TVO-Team von Fabian Kramer und Arne Fichtner, die als einzige Oytener bis dato noch nicht auf Verbandsebene gespielt haben. Kramer: „Wir lassen alles auf uns zukommen und freuen uns auf spannende Spiele gegen starke Teams. Ich hoffe, dass wir auch diese Saison wieder so gut von unseren Zuschauern unterstützt werden. Das könnte entscheidend für den Klassenerhalt sein.“

kc

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