Schwachem Start im Heim-Abschied folgt Steigerung / 40:27 über Osterode

Oytens Reinhold: „Das war ein erträgliches Ende“

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Augen zu und durch: Nach schwachem Start steigerte sich Oytens Jacqueline Reinhold (am Ball) in ihrem letzten Heimspiel – hier erzielte sie einen ihrer fünf Treffer beim 40:27-Sieg über die HSG Osterode-Harz. ·

Oyten - Von Ulf von der Eltz„Au weia, was für ein Auftakt im letzten Heimspiel“, dachte sich Jacqueline Reinhold. Den ersten Siebenmeter gleich verworfen, der Rückraumspielerin der TV Oyten Vampires schwante gestern Nachmittag nichts Gutes. Dass dem Tabellenzweiten im Drittliga-Match ein souveräner 40:27 (20:14)-Erfolg über die HSG Osterode-Harz gelang, stimmte die Handballerin letztlich doch noch zufrieden.

Zwar zeigte sie sich nicht unbedingt begeistert von ihrer eigenen Leistung, aber Reinhold verließ die Pestalozzihalle alles andere als missmutig: „Klar habe ich die Partie bescheiden angefangen, aber ein erträgliches Ende gefunden.“ Fünf Treffer standen nach einer Steigerung beim Heim-Abschied zu Buche. Wie berichtet bestreitet Reinhold noch das Auswärtsspiel nächsten Sonntag in Halle, bevor sie ihr zweites Praxissemester auf einem Frachter aufnimmt. Sicher hätte sie die Fans gerne ein wenig mehr verwöhnt, „aber es war vorher klar, dass es gegen Osterode ein zerfahrenes Spiel werden würde. Wir haben viele blöde Fehler gemacht, die Gäste aber nicht unterschätzt.“ Und was wünscht sie ihrem Team für den Rest der Saison? „Ganz klar, dass der zweite Platz behauptet wird – mit einem besseren Torverhältnis als Primus VfL Oldenburg II.“

Die Geschichte des gestrigen Duells mit den Harzerinnen ist schnell erzählt: Bis zum 6:6 tat sich Oyten schwer, zog dann aber auf 12:9 davon (21.). Und als in Unterzahl ein Doppelschlag von Reinhold und Pleß zum 14:9 bejubelt werden durfte, schien der Widerstand der HSG gebrochen. Zur Pause führte der Favorit komfortabel 20:14.

Der zweite Abnschnitt sollte im Zeichen zweier Talente des TVO stehen: Pia-Maria Franke sowie Maike Debben. Während Franke in der 43. Minute ihren ersten Treffer markierte und mit insgesamt fünf Buden glänzte, feierte Debben in den letzten zehn Minuten ihren Einstand auf dem Feld und steuerte noch ein Tor bei. „Maike hat gezeigt, dass sie ein guter Ersatz für Jacqueline ist, aber zu 100 Prozent kann sie die Lücke natürlich nicht schließen. Das fangen wir über die Breite auf,“ zollte Sebastian Kohls ein Lob.

Auch Franke bescheinigte der Coach starke 20 Minuten, in der Endphase nahm er sie wieder vom Feld, „bevor sie eine schlechtere Phase hat, die sie dann mit sich herumschleppt.“ Obwohl seine Eleven mehrfach an den glänzenden Keeperinnen Bianca Gloth und Anna Szymanska scheiterten – „wir kennen ihre wahnsinnigen Quoten und mussten die Fahrkarten schlucken“ – kamen sie noch auf 40 Tore.

Dagegen sah Kohls die Abwehrleistung etwas kritisch: „Im Deckungsverband müssen wir uns mehr puschen, um den nötigen Zusammenhalt zu finden, und mehr Bälle wegblocken.“ Das wollte er aber angesichts des deutlichen 40:27 nicht überbewerten wissen: „Insgesamt war es ein gutes Spiel, das wir locker nach Hause gefahren haben. Von daher ist alles okay.“

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