TVO-Keeperin liefert Galavorstellung in Hälfte zwei ab / Tina Schwarz überzeugt

Oytens Insa Janssen lässt Salzuflen verzweifeln – 38:25

Oyten - Von Kai CaspersDas Spiel des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires gegen Handball Bad Salzuflen – es stand ganz im Zeichen von Insa Janssen. Erst zur zweiten Halbzeit für Manuela Heise zwischen die Pfosten gerückt, lieferte die Torhüterin mit satten 19 Paraden eine Glanzleistung ab und hatte maßgeblichen Anteil am ungefährdeten 38:25 (19:14)-Erfolg.

Kein Wunder, dass Oytens Coach Sebastian Kohls voll des Lobes war. „Insa hat wie schon am Vortag in der Reserve eine wahnsinnig gute, ja fast schon beängstigende Leistung abgerufen. Auch ihre Pässe nach vorne waren eine Augenweide“, attestierte Kohls seiner Keeperin eine Galavorstellung.

Nachdem die Partie relativ hektisch begonnen hatte, setzten sich die Gastgeberinnen beim 4:1 (6.) durch einen Gegenstoß von Marielle Juricke erstmals deutlich ab. Allerdings sorgte das nicht für die nötige Sicherheit im Oytener Spiel. Vor allen Dingen in der Deckung klafften zu große Lücken. Nicht von ungefähr hatte Kohls in der 13. Minute beim Spielstand von 7:6 auch genug gesehen und nahm seine erste Auszeit. In dieser hatte er dann scheinbar die richtigen Worte gefunden, denn fortan agierte seine Mannschaft mit deutlich höherer Disziplin. Bis zur 17. Minute erhöhten die Vampires auf 11:6. „In diesen Phasen verstehen wir es dann aber nicht nachzusetzen, sondern leisten uns zu viele unnötige Fehler“, kritisierte Kohls. Dennoch war zur Pause beim 19:14 alles im Lot aus Sicht des TVO.

Nach dem Wechsel rückte dann Insa Janssen für Manuela Heise, sie hatte kaum eine Hand an den Ball bekommen, zwischen die Pfosten und brachte die Gäste mit ihren Paraden fast zur Verzweiflung. Darüber hinaus bewies sie bei ihren Harpunen, die fast alle ankamen, Mut zum Risiko. Gestützt auf ihre Torhüterin gestattete nun auch die TVO-Deckung den Gästen kaum noch einfache Würfe. Folge: Nach dem 20:16 (34.) kamen die Vampires richtig auf Touren und sorgten mit dem 23:16 (36.) durch Denise Engelke frühzeitig für klare Verhältnisse. Da Janssen auch weiterhin kaum zu überwinden war, erlahmte auf Seiten von Bad Salzuflen zusehends der Widerstand. Was folgte, war der große Auftritt von Tina Schwarz. Traf die Linkshänderin zunächst nach einer gelungenen Einzelaktion zum 29:19, ließ sie nur wenig später nach Janssen-Pass das 30:19 (51.) folgen. Aber damit war ihr Torhunger nicht gestillt, langte sie noch viermal zu. „Tina hat bewiesen, dass wir uns auf sie verlassen können. Das ist auch ganz wichtig, da uns die personellen Alternativen nach dem weiteren Ausfall von Kim-Anna Heidorn nach einem Bänderriss langsam ausgehen“, freute sich Kohls.

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