Drittligist gegen Henstedt-Ulzburg chancenlos

Oytens Fehlpass-Festival – 20:34

Pia Franke markierte vier Tore für den TV Oyten, konnte das 20:34 aber nicht verhindern.
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Starkes Spiel: Pia Franke markierte vier Tore für den TV Oyten, konnte das 20:34 aber nicht verhindern.

Oyten – Glatt mit 20:34 (10:17) bekam Handball-Drittligist TV Oyten vom Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg am Sonntag eine Lektion in Sachen Konsequenz verpasst.

„Wir sehen unsere Leistung nicht so schlecht wie das Endergebnis. Was wir brauchen, ist ein Erfolgserlebnis. Und mit der heutigen Leistung hätten wir vergangene Woche in Altenholz gewonnen“, resümierten die Trainer Marc Winter und Lars Müller-Dormann.

Kathleen Hertes fällt mit Knieverletzung aus

Zu den fehlenden Linkshänderinnen Emily Winkler (mit Orthese in der Halle) und Lena Jansens (Urlaub) gesellte sich auch noch Kathleen Hertes. „Ich hoffe mal, dass meine Knieverletzung nicht ganz so schlimm ist“, so Hertes nach der im Training erlittenen Blessur. Die fünfte Pleite am Stück war ein Produkt von ausgelassenen Torchancen, technischer Unzulänglichkeiten und einem Gast, der nicht umsonst verlustpunktfrei an der Spitze steht. SV-Coach Christian war nach Abpfiff auch gut drauf: „Wir genießen den Platz an der Sonne.“ Die „Frogs“ hatten allerdings Glück, dass Oytens Außen Laura Sposato und Linkshänderin Anna Tabea Webner dreimal verbotenerweise den Kreis betraten und ein Sposato-Heber auf der Latte landete.

Setzte sich hier gut in Szene, blieb beim Oytener 20:34 gegen Primus Henstedt-Ulzburg jedoch ohne Treffer: Madita Woltemade.

Dennoch blieb der Außenseiter durch die agile Pia Marie Franke beim 3:4 (9.) noch auf Augenhöhe. Nathalie Meinke vergab gegen Henstedts brettstarke Keeperin Merline Wünsche einen Gegenstoß und damit einen möglichen Ausgleich. In der Folge häuften sich die Fehlpässe und technischen Fehler. Es haperte an kurzen als auch an langen Pässen – und nach dem 6:9 (16.) durch Lotta Heinrich bedeuteten vier Buden des Teams aus Schleswig-Hostein den vorzeitigen Knock-out für die Vampires, die im Verlauf der 60 Minuten zu selten zubissen. „Wir machen einfach zu viele kleine Fehler“, wusste die vierfache Torschützin Heinrich.

Nach der Pause wechselte Fenja Hassing ins Gehäuse, die immerhin acht Gäste-Gelegenheiten abwehren konnte. In der Folge gelang den Gastgeberinnen ein 4:1-Lauf, wobei Kreisläuferin Jasmin Johannesmann drei Buden setzte. Nach ihrem 17:27 (50.), als Nathalie Meinke sie klasse bediente, schalteten die „Frogs“ noch mal einen Gang höher und hatten auf der Rückfahrt einen klaren Auswärtserfolg im Gepäck.

TV Oyten Kahler, Beet, Hassing; Heinrich (4), Webner (2), Meyer, Franke (4), Woltemade, Meinke, Reinefeld (1), Sposato (2), Schengalz (2), Schote, Peek, Jasmin Johannesmann (5/3).

Von Björn Lakemann

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