„Was für eine geile Truppe“

Oytens A-Jugend steigt in die Handball-Bundesliga auf 

Die männliche A-Jugend des TV Oyten ließ ihren Gefühlen nach dem Aufstieg in die Handball-Bundesliga freien Lauf. Trotz der Party blieb noch genügend Zeit für ein Jubelbild.
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Die männliche A-Jugend des TV Oyten ließ ihren Gefühlen nach dem Aufstieg in die Handball-Bundesliga freien Lauf. Trotz der Party blieb noch genügend Zeit für ein Jubelbild.

Burgdorf - Von Björn Lakemann. Nachdem seine Mannschaft den Aufstieg in die Handball-Bundesliga perfekt gemacht hatte, gab es bei Thomas Cordes kein Halten mehr. „Einfach unfassbar. Was für eine geile Truppe. Was für ein wahnsinniger Teamgeist“, ließ der Trainer der männlichen A-Jugend des TV Oyten seinen Gefühlen freien Lauf. Und seine Spieler standen ihm in nichts nach und rissen die unscheinbare Halle ab.

Nur wenig später an der frischen Luft startete Cordes eine wahre Lobeshymne für alle Beteiligten: „Wir haben in den letzten sechs Wochen richtig Gas gegeben und extrem viel investiert. Doch der ganze Aufriss hat sich absolut gelohnt. Jetzt steht uns eine richtig geile Saison bevor.“ Schließlich warten dann Gegner wie der TSV Burgdorf, HandballSportVerein Hamburg oder auch der mehrfache Meister Füchse Berlin Reinickendorf auf den TVO.

Besonderes Geschenk für Geburtstagskind Sibahi

Kopf des Oytener Teams war neben dem 20-fachen Torschützen Max Borchert der aus Delmenhorst stammende Mohamed Sibahi, der in Burgdorf seinen 17. Geburtstag feierte. „Ein besseres Geschenk hätte ich mir nicht machen können“, strahlte Sibahi.

Oytens Co-Trainer Lennart Lingener findet augenscheinlich die richtigen Worte bei Torhüter Matthis Köhlmoos.

Im abschließenden Spiel ging es für die Oytener gegen den TV Schiffdorf, den vermeintlich leichtesten Gegner. Und so war es auch, denn die Jungs aus dem Bremerhavener Umland bissen sich an der aggressiv verteidigenden TVO-Deckung die Zähne aus. Schnell hatte Geburtstagskind Sibahi das 5:1 (8.) erzielt und spätestens nach dem 13:7 (26.) durch Noah Dreyer schaltete das Cordes-Team einen Gang zurück. Daher waren die Schiffdorfer, obwohl die Oytener schon die Aufstiegsparty einläuteten, mit dem 13:19 auch noch gut bedient.

Zwei schwere Prüfungen vor dem Aufstieg bewältigt

Schon Sonnabend hatten die Oytener zwei Prüfungen auf dem Schirm, wobei die erste mit dem langjährigen Bundesligisten SG HC Bremen/Hastedt die vermeintlich schwerere sein sollte. Allerdings galt das nur für die ersten 15 Minuten. Denn nach dem 4:7 glich das Cordes-Team binnen vier Minuten zum 7:7 aus, ehe dem wurfgewaltigen Robin Hencken das 8:7 gelang. Im zweiten Abschnitt bestimmte Oyten die Partie und Sibahi gelang mit dem 17:13 (37.) die Vorentscheidung. Das 19:14 war dann der erste Schritt in Richtung Bundesliga.

Im Anschluss ging es für den TVO gegen den späteren Mitaufsteiger HSG Gruppenbühren/Bookholzberg. Erneut erwischte das Cordes-Team keinen guten Start – 3:5 (8.). Zu allem Überfluss zog sich Kreisläufer Malte Meyer eine schmerzhafte Prellung am Daumen zu. Nur gut, dass die HSG beim 9:5 einen Siebenmeter an den Pfosten nagelte. Dieser Knalleffekt schien jedoch genau der richtige Weckruf für den TVO gewesen zu sein. Fortan voll fokussiert gelang Robin Hencken mit dem 12:12 (33.) der erste Ausgleich. Zudem kam nun auch Torhüter Matthis Kühlmoos immer besser in Fahrt. Zwei Minuten vor Ultimo schaffte Sibahi das 15:14, doch in der Folge kassierten die Oytener noch den Ausgleich. Trotzdem hatte Max Borchert da schon eine gewisse Vorahnung. „Dieser eine Punkt kann für uns in der Endabrechnung noch ganz wertvoll sein“, erklärte der Linkshänder. Und er sollte Recht behalten.

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