Oytenerin mit starker Vorstellung beim Deutschen Jugendpokal / Rang 13

Chantal Rafalski: Ungekrönte Königin von Senftenberg

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Zweitbestes Judo-Team aus Norddeutschland: Der TV Oyten landete beim nationalen Jugendpokal in der U14 auf dem 13. Rang.

Oyten - 65 Mannschaften aus allen Bundesländern hatten sich für das Finale des Deutschen Jugendpokals der U14 in Senftenberg qualifiziert, darunter die Kampfgemeinschaft Octagon Sport/TV Oyten, die als Sieger des Landesentscheids dabei war und am Ende Platz 13 belegte.

Das Team der Kampfgemeinschaft, das bereits am Freitag anreiste und dort in Ferienhäusern am Senftenberger See übernachtete, bestand aus folgenden Mitgliedern: Leonie Rust, Lisa Witt, Sina Evert, Chiara Goeckels, Jennifer Eisele, Chantal Rafalski, Lisa Gottschalk, Sara Hamilton, Trainer Frank Josuttis und Trainer Jörg Rafalski. Am Freitagabend gab es noch ein gemeinsames Training mit den beiden Weltklasse Judoka Mareen Kraeh und Sven Maresch. Am Samstag früh wärmte Bundesjugendtrainer Bruno Tsafak alle Teilnehmer auf. Dann begann auch schon der Wettkampf mit der Vorrunde auf sechs Kampfflächen. „Wir waren davon ausgegangen, dass wir in der Vorrunde mit zwei Niederlagen sehr wahrscheinlich schon ausscheiden würden, da die namenhaften Gegner durchweg seit Jahren auf nationaler Ebene ganz oben mitmischen und für uns so ein großer Mannschaftswettbewerb völliges Neuland war“, so TVO-Trainer Rafalski.

Es sollte jedoch anders kommen. Zwar war der erste Gegner Asia Sport körperlich überlegen und auch technisch versierter, so dass der spätere Bronzemedaillengewinner klar mit 4:1 gegen die fünf Mädchen der Kampfgemeinschaft gewann. „Wenn wir hier was gewinnen wollen, dann müssen wir die Gangart der Gegner kopieren und mehr auf Kraft und Geschwindigkeit gehen“, so Rafalski. Und mit dieser Einstellung ging es nun gegen die Kampfgemeinschaft Jena/Speyer. Leonie Rust siegte klar bis 38kg, ebenso Lisa Witt bis 44kg. Jennifer Eisele unterlag zwar bis 50kg, aber Chantal Rafalski sicherte den entscheiden Punkt zum zwischenzeitlichen 3:1. Lisa Gottschalk holte zudem noch das 4:1 für unser Team Octagon/Oyten! Als dann Chantal Rafalski im Vorrundenfinale gegen die Sportlerinnen aus Frankfurt am Main den Siegpunkt holte, war sie in diesem Augenblick die ungekrönte Königin von Senftenberg.

Mittlerweile waren fünf Stunden Wettkampf in der Halle vorbei und die Konzentration ließ etwas nach. Da half es nicht gerade, dass gerade jetzt in der ersten Finalrunde der ungeschlagene Sportverein Samura Oranienburg als nächster Gegner wartete, gegen den knapp mit 2:3 verloren wurde. Jetzt ging es in die Trostrunde. Mit der KG Wüstems/Wiesbaden stand erneut ein ganz starker Gegner auf der Matte. Der siegte am Ende zwar mit 4:1, doch wäre durchaus mehr für die Kampfgemeinschaft drin gewesen. Als zweitbeste Mannschaft aus Norddeutschland sprang am Ende Platz 13 heraus. Sieger und damit Deutscher Jugendpokalgewinner wurden die Mädchen vom Gastgeber Asahi Spremberg. Bei den Jungen siegte der TH Eilbeck.

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