TT-Landesliga

Oytener Rumpfteam gelingt die Schadensbegrenzung – 4:9

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Arne Fichtner.

Oyten – Eine bittere 4:9-Pleite kassierte TT-Landesligist TV Oyten gegen den SV Werder Bremen II. Bitter, weil in Bestbesetzung wohl ein Sieg drin gewesen wäre – doch das Team musste gleich auf vier Stammkräfte verzichten. Dirk Chamier von Gliszczynski fehlte arbeitsbedingt, Rüdiger Sachs und Peter Igel aus privaten Gründen. Als Oliver Helming dann auch noch kurzfristig wegen einer Rückenverletzung abwinken musste, rechnete sich der Gastgeber keine wirklichen Siegchancen mehr aus.

Doch es gelang ein guter Start. Vincent Vogel/Arne Fichtner bezwangen überraschend Ex-Profi Neumann und Janke. Zwar unterlagen Franz König/Frank Mindermann gegen Dörr-Kling/Beelmann, doch die Ersatzspieler Frank Müller und Thomas Gebbert triumphierten gegen Bauer/Lüßen zur 2:1-Führung. Während Vogel von Neumann deklassiert wurde, hatte König den Werderaner Dörr-Kling am Rande einer Niederlage. Er beweis einmal mehr, dass er gegen vermeintlich bessere Spieler mithalten kann und musste sich nur knapp in fünf Sätzen geschlagen geben.

Da ihm laut Teamsprecher Peter Igel Routiniers nicht so liegen, war Fichtner chancenlos gegen Beelmann. Der ehemalige Mannschaftskapitän Müller kämpfte sich gegen Janke nach einem 0:2-Rückstand zurück, um dann im fünften Satz doch klar mit 1:11 die Segel zu streichen. Sein Doppelpartner Gebbert hielt die Oytener mit seinem Vier-Satz-Erfolg über Lüßen im Spiel – 3:5.

Doch dann folgte den klaren Niederlagen von Mindermann (0:3 gegen Bauer) und König (0:3 gegen Neumann) auch ein knappes 2:3 von Vogel gegen Dörr-Kling zum 3:8. Zwar hielt Fichtner noch einen Sieg gegen Janke dagegen – Igel: „Jugendspieler liegen ihm deutlich besser“ – aber die Pleite nach 2:0-Satzführung von Müller gegen Beelmann besiegelte das 4:9.

„Die personelle Situation ließ unsere Chance auf den Nullpunkt sinken, aber die Schadensbegrenzung ist uns dafür ganz gut gelungen“ lobte Igel, der jedoch auch gleich wieder mahnend den Zeigefinger hob: „Nächste Woche in Lüneburg muss gepunktet werden, sonst hängt man voll drin im Abstiegskampf“. Viel wird dabei davon abhängen, ob Oliver Helming dann wieder spielen kann.  bdr

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