20-Jähriger verlässt den TV Cloppenburg / „Mit keinem Verein gesprochen“

Max Borchert – von Eile keine Spur

Nach seinem Abschied aus Cloppenburg hat Linkshänder Max Borchert noch keinen neuen Verein gefunden. Sicher ist nur, dass es ihn zurück in die Region zieht. Ob es dann wieder der TV Oyten wird, gilt es abzuwarten. Archiv
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Nach seinem Abschied aus Cloppenburg hat Linkshänder Max Borchert noch keinen neuen Verein gefunden. Sicher ist nur, dass es ihn zurück in die Region zieht. Ob es dann wieder der TV Oyten wird, gilt es abzuwarten. Archiv

Er wechselte zum TV Cloppenburg mit viel Perspektive, setzte sich auch auf der Rechtsaußenposition durch, doch jetzt ist das Abenteuer 3. Liga für den Oytener Handballer Max Borchert schon wieder beendet.

Oyten – Erst zur Saison 2019/20 war Max Borchert vom TV Oyten zum TV Cloppenburg gewechselt. Dort benötigte der 20-Jährige zunächst zwar eine gewisse Anlaufzeit, doch relativ schnell avancierte der Linkshänder zu einem festen Bestandteil der Mannschaft und schaffte mit dem TVC sogar den Aufstieg in die dritte Liga. Dennoch wird das große Talent die Cloppenburger bereits wieder verlassen.

Wohin die Reise geht, weiß der Oytener noch nicht

Wohin die Reise geht, ließ Borchert allerdings noch unbeantwortet. Nur so viel: „Die Fahrten zum Training waren schon immer mit einem hohen Aufwand verbunden, da ich noch in Oyten wohne. Daher tendiere ich definitiv zu einem Verein in der Region.“

Eine Aussage, die den einen oder anderen Verein hellhörig machen dürfte. An erster Stelle natürlich der TV Oyten, für den der 20-Jährige zuletzt mit der A-Jugend in der Bundesliga gespielt hat. „Natürlich ist das eine Möglichkeit. Zumal die Oytener über eine schlagkräftige Truppe verfügen, der ich auch den Sprung in die Oberliga zutraue. Darüber hinaus habe ich mit vielen ja noch in der Jugend zusammengespielt“, sagt Borchert. „Allerdings muss auch die Perspektive stimmen, da ich schon noch ziemlich leistungsorientiert denke. Daher müsste man die Einzelheiten noch in einem persönlichen Gespräch klären und dann gucken, ob man auf einen gemeinsamen Nenner kommt.“

Auch wenn ich natürlich lieber heute als morgen wieder in die Halle möchte, spielt der Handball aktuell für mich doch eher eine nebensächliche Rolle. 

Max Borchert

Eine weitere überaus interessante Option ist natürlich auch Oberligist SG Achim/Baden, für den der Linkshänder in seinem letzten Jahr in der A-Jugend bereits dank eines Doppelspielrechts auf Rechtsaußen aufgelaufen ist. „Auch das ist denkbar. Denn neben der sicher attraktiveren Oberliga sind zudem die Fahrten zum Training kein Faktor. Aber letztlich habe ich bis dato auch noch mit keinem Verein konkreter gesprochen, obwohl es schon einige Anfragen gegeben hat“, gibt Borchert zu verstehen. „Daher höre ich mir auch alles in Ruhe an und werde mich dann entscheiden.“

Keine Entscheidung gegen den TV Cloppenburg

Große Eile legt der 20-Jährige dabei aber offensichtlich nicht an den Tag, wie er im Gespräch bestätigt. „Auch wenn ich natürlich lieber heute als morgen wieder in die Halle möchte, spielt der Handball aktuell für mich doch eher eine nebensächliche Rolle. Denn ich habe mein Studium Sport und Politik/Wirtschaft in Oldenburg nicht zuletzt auch aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen und beginne am 1. August eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Daher haben sich meine Prioritäten natürlich schon ein wenig verschoben“, erklärt Borchert. „Somit war es auch keine Entscheidung gegen Cloppenburg. Zumal ich für den TVC ja auch noch im Pokal auflaufen werde. Somit bin ich aktuell ja auch noch in der Halle beim Training. Nein, ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und wurde von der gesamten Mannschaft auch von Beginn an prima aufgenommen. Dennoch hätte ich mir natürlich definitiv einen ganz anderen Abschied gewünscht.“

Von Kai Caspers

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