TT-Landesligist unterliegt Lachendorf und Tostedt II 5:9 / Relegation droht

Oyten: Zwei Pleiten – aber Marco Gluza bleibt treu

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Trotz zweier Pleiten in der TT-Landesliga gab es eine erfreuliche Nachricht: Marco Gluza spielt auch nächste Saison für den TV Oyten.

Oyten - Die gute Nachricht vorweg: Spitzenspieler Marco Gluza bleibt den TT-Cracks des TV Oyten auch nächste Saison treu – selbst wenn das Team noch aus der Landesliga absteigen sollte. Da schmerzten die beiden 5:9-Heimpleiten gegen den TuS Lachendorf und den MTV Tostedt II, die den TVO auf Platz sieben verdrängten, nicht mehr ganz so sehr.

Oyten - Lachendorf 5:9. Katastrophaler Start: In Kenntnis der starken TuS-Doppel stellte Oyten um – und lag trotzdem 0:3 hinten. Gluza/Semmler, wie in der Hinrunde Doppel eins, und das dritte Doppel Fichtner/Müller besaßen große Siegchancen, verloren aber in fünf Sätzen. Fichtner/Müller vergaben bei 10:9 sogar einen Matchball. Kapitän Frank Müller: „Diesen Auftakt wollten wir unbedingt vermeiden, aber es kam noch schlimmer.“ Gluza verlor nach großem Kampf gegen Ex-Zweitligaspieler Gerow in fünf Sätzen und Alexander Semmler musste Kuntz gratulieren – 0:5. Als Arne Fichtner gegen Strathmann das 1:7 zuließ, war die Ernüchterung groß. Kämpfer Müller drehte mal wieder ein 0:2 in einen 3:2-Sieg gegen Nähle – ein Brustlöser. Gluza und Semmler trumpften zum 4:7 auf, es folgte jedoch der Knackpunkt: Jonathan Feldt holte gegen den beidseitig offensiven Taubert ein 0:2 auf und führte im fünften Satz 10:5. Mit dem Rücken zur Wand packte der Lachendorfer nun aber Zauberbälle aus und siegte noch 13:11.

Oyten - Tostedt II 5:9. Wieder lag Oyten nach den Doppeln hinten, Fichtner/Müller punkteten zum 1:2. Gluza mit einer Top-Leistung beim 3:0 über Böhlke und Semmler nach hartem Kampf mit 3:2 gegen Thies sorgten oben für die 3:2-Führung der Hausherren. Pech für Oyten, dass alle weiteren Fünf-Satz-Duelle weg gingen. Feldt verlor 2:3 gegen Gernot Schulze, auch Kramer und Fichtner mussten ihren Gegnern gratulieren. Als dann etwas überraschend auch Müller im Duell der Abwehrspieler gegen Ricke den Kürzeren zog, hieß es 3:6. Die zweite Einzelrunde begann mit einem klaren Sieg von Gluza gegen Thies und einer erneut sehr guten Leistung von Semmler, die gegen Böhlke nicht ganz zum Erfolg reichte – 4:7. Dafür machte Feldt kurzen Prozess mit Norbert Schulze. Kramer hätte Oyten auf 6:7 heranbringen können, verlor aber das sechste Spiel des Tages über die volle Distanz gegen Gernot Schulze zum 5:8. Der körperlich angeschlagene Fichtner hatte Ricke nicht mehr genug entgegenzusetzen – 5:9. „Wieder gut gekämpft, aber am Ende hat es leider nicht ganz gereicht,“ bilanzierte Müller, dessen Team nun die Relegation droht. · vde

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