Staffeleinteilung lässt Coach Winter schlucken

Oyten – weite Reisen statt Derbys

Einmal durchpusten, Marc Winter! Dem Coach stehen in der kommenden Saison mit seinen Oytener Drittliga-Damen teilweise weite Reisen bevor – einige Derbys entfallen hingegen. 
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Einmal durchpusten, Marc Winter! Dem Coach stehen in der kommenden Saison mit seinen Oytener Drittliga-Damen teilweise weite Reisen bevor – einige Derbys entfallen hingegen. Archiv-

Oyten – Sie war mit Spannung erwartet worden – nun lässt die Staffeleinteilung der 3. Liga die Verantwortlichen bei den Handballerinnen des TV Oyten kräftig schlucken. Die Botschaft lautet: Statt einigen gewohnten Derbys stehen den Vampires in der am Wochenende 17./18. Oktober beginnenden Saison 2020/21 teilweise weite Reisen bevor. „Wir haben schon gescherzt, dass jemand was gegen den TV Oyten hat“, haderte Trainer Marc Winter am Sonntag auf Nachfrage dieser Zeitung in einer ersten Reaktion zur Besetzung der Staffel Nord-Ost.

Denn zuvor waren schon der Reserve in der Oberliga einige Lokal-Duelle gestrichen worden. „Wir nehmen es, wie es kommt, dennoch ist es ein Riesen-Pech. Da kann man schon meinen, dass wir die Verlierer der Corona-Krise sind“, macht Winter aus seinem Herzen keine Mördergrube. Nichts wird es für den Drittligisten mit erneuten Spielen gegen Oldenburg, Cloppenburg oder Garrel, dafür müssen die Oytener kostspielige Fahrten organisieren.

Neben der bestehenden Tour nach Frankfurt/Oder gibt es nun auch Reisen zu Pfeffersport Berlin sowie den drei Aufsteigern Rostocker HC, SV GW Schwerin und HSG Mönkeberg/Schönkirchen. Letzterer vertritt Schleswig-Holstein und liegt kurz vor der dänischen Grenze. „Und das in Zeiten, in denen das  Geld ohnehin nicht mehr so locker sitzt“, stöhnt der TVO-Coach.

„Wir sind die Verlierer“

Auslöser könnte der Ibbenbürener SV als Nachrücker gewesen sein, der in die Nord-West-Staffel mit Teams wie Hannoverscher SC, TV Hannover-Badenstedt, HSG Blomberg-Lippe II, VfL Oldenburg II, BV Garrel oder SFN Vechta das  Rennen um den Klassenerhalt aufnimmt. Winter zeigt indes aber auch Verständnis für die Lösungsfindung des Verbandes: „Irgendwo mussten sie einen Strich ziehen. Im vergangenen Jahr hatte es Vechta erwischt, nun sind wir halt an der Reihe.“

Insgesamt 60 Frauenteams gehen in der 3. Liga an den Start, sie wurden in fünf Staffeln (bisher waren es vier) mit je zwölf Teams eingeteilt. Somit bleibt es bei der Sollstärke der vergangenen Saison, es wird auch weiterhin drei Absteiger geben. Sieben Kontrahenten stehen dem TVO wie in der Vorsaison gegenüber. Der genaue Spielplan steht aber noch nicht fest, die Vampires beginnen am Dienstag mit der Vorbereitung auf die Punktrunde 2020/21.

Relegation um einen weiteren Abstiegsplatz möglich

Eine Besonderheit gibt es allerdings noch: In die 2. Liga aufsteigen sollen drei der fünf Staffelsieger, sodass eine Relegation nötig sein dürfte – ebenso wie für den Abstieg, da hier nicht 15, sondern 16 Mannschaften vorgesehen sind. Das teilte der DHB auf seiner Verbands-Homepage mit. Allerdings müsse diese geplante Änderung erst noch vom Bundesrat des DHB bestätigt werden.

Die Oytener Gegner

HG O-K-T, TSV Wattenbek, SV Henstedt-Ulzburg, SC Alstertal-Langenhorn, HSG Mönkeberg/Schönkirchen, MTV-Heide, Buxtehuder SV II, SV GW Schwerin, Pfeffersport Berlin, Rostocker HC, Frankfurter HC.

Von Ulf Von Der Eltz

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